von am 10. Mai 2011

Temperamentvolles Tanzen und ausgelassenes Abhängen. Zum dritten Mal hat der Verein Amaro Drom zum Herdelezi Roma Kulturfestival in Neukölln geladen. Könnte ruhig öfters sein.

Alles bunt: die Straße, das Treiben und vor allem die Besucher. Wenige Gelegenheiten gibt es, bei denen man den Eindruck hat, es würde ein stinknormales Gemisch der ansässigen Bevölkerung zusammen feiern. Der Samstag war eine davon. Jung, alt, schwarz, weiß, Hippies und Punks. Neuköllner halt.

Amaro Drom e.V., ein Verein, der sich seit 2006 um „die interkulturelle Jugendselbstorganisation von Roma und nicht-Roma“ in Berlin und Deutschland bemüht, hatte am Samstag zum dritten Herdelezi Roma Straßen- und Kulturfestival in die Boddinstraße geladen und ein gemütliches Straßenfest mit Theater, Performances, Essen, Workshops und vor allem guter Musik organisiert. Ein Straßenfest, wie man es sich nur wünschen kann.

Schnell stellte man hier fest, wie schön es wäre, wenn sich so mancher Deutscher auch nur ein kleines Stückchen von der Lebensfreude und Musikalität der Roma abschauen würde. Wer solche Menschen ausgrenzen oder abschieben will, hat vom Leben doch recht wenig begriffen.

Engagieren können Sie sich hier. Mehr Infos zu Amaro Drom e.V. gibt es hier und am 14. Mai findet in der Brunnenstraße 7 ab 14 Uhr ein „solidarisches Hoffest“ gegen Rassismus und Polizeigewalt statt.


 

 

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