von am 1. Juli 2012

Der lang herbeigesehnte Familienbesuch zu Hause in der Türkei und ein neues Kleid lassen Ailyns Traumjob „Realität“ werden. Welcher Job das ist, erzählt die Schülerin heute in der Geschichtenmanufaktur.

Heute ging mein größter Wunsch in Erfüllung. Denn wir flogen in die Türkei. Ich war sehr aufgeregt, weil ich wieder meine Cousinen wieder sehen konnte. Sie heißen Duygu, Zehra und Ilgin und meine Cousins heißen Cagdas, Cem und Eray. Als wir im Flugzeug saßen wollte ich plötzlich raus, aber meine Mutter hat mich aufgehalten und sagte: „Du bist 11 Jahre alt und hast Angst vor dem Flugzeug fliegen!“ Da gab ich meiner Mutter Recht. Ich versuchte mich auf was anderes zu konzertieren, wie zum Beispiel ein Buch.

Als wir endlich angekommen waren, haben wir 30 Minuten auf meinen Onkel und meine Cousine Duygu gewartet. Angekommen bei meiner Cousine haben wir unsere Sachen ausgepackt. Später sind wir spazieren gegangen. Plötzlich sah ich ein wunderschönes Kleid. Es hatte die Farbe Pink und da waren noch glitzernde Steine dabei. Ich wollte unbedingt das Kleid haben und bin sofort in den Laden gerannt. Ich versuchte meine Mutter zu überreden, aber sie sagte immer wieder Nein. Doch dann endlich nickte meine Mutter.

Aber irgendwie fehlte da was – ich hatte sofort eine Idee. Plötzlich kam ein Mann er hat sich zuerst vorgestellt. Sein Beruf war Mode-Designer und hieß James New. Er sagte: „ Meine Idee für das Kleid wäre perfekt“. Er wollte mich unbedingt als Designerin. Ich sagte: „ Ich muss es mir noch überlegen“. und ging. Er hatte mir seine Karte gegeben. Ich dachte und dachte und entschied mich ihn anzurufen, um zu sagen, dass ich einverstanden bin. Als ich ihn angerufen hatte, hatte er sich gefreut. Er sagte, dass er mich morgens um 09.00 Uhr abholen würde und ich sollte vorbereitet sein. Als wir da waren habe ich mich vorgestellt und jeder hatte mich angeguckt. Der Chef erklärte den anderen Kollegen wie es dazu gekommen ist. Ich durfte gleich mitarbeiten. Das erste was ich tun musste, war das ich das Kleid zeichnen musste. Man hat mir erklärt wie man ein Kleid zeichnet. Man hat mich über meine Arbeit gelobt.

Als ich zu Hause war hab ich alles erzählt. Meine Mutter und meine Schwester waren Stolz auf mich und meine Familie natürlich auch. Meine Mutter sagte plötzlich: „ Aylin aber du weißt, dass wir nach einer Woche wieder nach Berlin fliegen. Aber wir haben beschlossen, dass wir hier bleiben und wohnen!“ Ich hatte mich einerseits gefreut und andererseits war ich traurig, weil ich meine Freunde verlassen musste. Aber ich war einverstanden.

Aylin Goga Ö.

Illustration von 

 

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