von am 8. Februar 2012

20 cm sind dick genug: Das Eis ist super! Verkündet die Zurmoebelfabrik und bittet zum Eislaufen.

Direkt an der S-Bahn Haltestelle Sonnenallee befindet sich die Nummer 221. Durch mehrere Fabrikhöfe geht es zur Grießmühle und zum zugefrorenen Kanal. Auf dem Weg treffen wir diverse Gleichgesinnte, die nach dem winterlichen Vergnügen suchen, Autos holen uns ein und fragen, ob sie hier richtig seien. Wir nicken zuversichtlich.

Nach 250 m leuchtet die angekündigte wärmende Feuerstelle, Glühwein wird verteilt und das Eis leuchtet pinkhellblau durch die Bäume. Ja, es leuchtet. Die Veranstalter haben sich die Mühe gemacht, dem Eis Farbe einzuhauchen. Beinahe romantisch hier! Allein die klirrende Kälte erinnert uns daran, dass wir hier mitten in Berlin stehen.

Wir wollen uns bewegen. Unten, direkt auf dem Eis, das wir durch eine der Kanal-Leitern erreichen, ist der Schlittschuhverleih. Doch alle Kufen sind vergeben und schwirren um uns herum. Erstmal eine Runde Glühwein. Es ist der Echte aus der Christkindlsmarktstadt. Heißer leckerer Alkohol und die basslastige musikalische Untermalung dazu lassen uns auf dem Eis herumwippen und kleine Kreise ziehen. Zusammen mit dem Rest der Besucher freuen wir uns wie die Schneekönige!

Die netten Herrschaften am DJ-Pult, die sich das hier ausgedacht haben, verraten uns noch, dass sie von jetzt an hier JEDEN ABEND mit Glühwein und Feuer zur “Vorsicht auf dem Eis” bitten wollen. Wir freuen uns und überlegen schon, wer uns Schlittschuhe für morgen, oder spätestens übermorgen leihen kann.

Wer kommen will, kann sich hier informieren.

Fotos von

Nachts auf dem Kanal, Hinter der Sonnenallee 221

 

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