von am 29. März 2011

Mit gelben Kuhglocken haben Neuköllner Künstler am vergangenen Wochenende den Winter aus dem Reuterkiez getrieben. An 27 Orten ließen sich die „Blüten der Region“ entdecken.

So ganz genau wissen wir immer noch nicht, was Kunst und Kuh jetzt eigentlich miteinander zu tun haben. Nichtsdestotrotz war auch das vergangene Wochenende eine Möglichkeit, interessante Kunstorte und Kulturschaffende im Kiez kennen zu lernen, ähnlich wie die weitaus größere Veranstaltung 48 Stunden Neukölln, die jedes Jahr im Juni statt findet. Die Veranstalter vom Kunstreuter wählten gelbe Kuhglocken, um die 27 Kunstorte im Reuterkiez zu kennzeichnen. Eine Art „Almauftrieb“ sollte es werden, der Auftakt zur Kunstsaison in der Region zwischen Kottbusser Damm und Weichselplatz. Doch gerade einige der spannendsten Orte fand man nur mit Hilfe der Karte, da auch bei „Frühlingserwachen“ einige Privatwohnungen zu temporären Galerien umfunktioniert wurden. Der improvisierte Charme ist es doch, der Kultur in Neukölln ausmacht.

 

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