„Zwei mal drei macht vier widde wdide wit und drei macht neune, ich mache mir die Welt widde widde wie sie mir gefällt.“ So in etwa klingt das Motto der nächsten Ausstellung im ORi.
Die blauen Wände des Projektraumes in der Friedelstraße sehnen sich nach Kontakt zu Gezeichnetem, Skizziertem, Fotografiertem, Gebasteltem.
Ein bisschen abenteuerlich ist das, was das ORi am Wochenende vor hat schon. Die Ausstellung verspricht einen Spannungsbogen, fast so schön, wie das Öffnen von einem Überraschungsei. Die Ausstellung ist ein Experiment. Offenes Konzept und offener Ausgang.
Bisher weiß niemand, was bei der Ausstellungseröffnung am 28. Juli zu sehen sein wird oder wer die Künstler sind. Das ORi ruft nicht zu weniger, als einer D.I.Y. Ausstellung auf.
Um an diesem Tag eine Metamorphose vom Rezipienten zum Künstler zu durchleben, muss man nur eines: Kunst im Gepäck haben.
Alles ist erlaubt. Kinderzeichnung oder technische Perfektion. Akt, Portrait, Stadt (Landschaft). Abstrakt oder Figurativ. Öl, Kreide, Bleistift. Fotografie in bunt oder schwarz/ weiß. Leinwand oder Pappe. Briefmarkenklein oder Plakatgroß. Hautsache, es lässt sich an die Wände hängen.
Ab 15°° Uhr wird die Kunst an die Wand genagelt. Wie es sich bei einer Vernissage gehört, kommt aber auch das Feiern nicht zu kurz. Aufbau, Vernissage und Fete werden wohl nahtlos ineinander übergehen.
Wie es aussieht, passt das Konzept doch ganz gut zum Sommer. Der verspricht ja auch immer unzählige Möglichkeiten und offen ist, was neben der Sommerbräune so alles passiert.
Bis zum 7. August 2012 ist die Ausstellung zu sehen.
Mitmachen:
am 28. Juli 2012 ab 15°° Uhr
Gucken:
am 28. Juli 2012 ab 21°° Uhr
im ORi, Friedelstraße 8 in Neukölln
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Über die aktuelle Ausstellung im ORi berichten auch die Kollegen von Art Parasites. Den Artikel (auf englisch) kann man hier nachlesen: http://www.berlin-artparasites.com/berlin-art-daily/artevents/article-934.html