von am 23. August 2015

lageso_moabitSpendenaufruf: Wir sammeln Geld für den Verein „Moabit hilft“ und bitten um eure Unterstützung – denn Ignoranz ist längst keine Option mehr.

„Suizidversuche, Totgeburten – und jeden Tag kommen mehr Menschen an. Ignoranz ist keine Option mehr“. Das konntet ihr vor drei Tagen auf unserer Website lesen. Viele Menschen engagieren sich dieser Tage und Wochen, um den Asylsuchenden vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) zu helfen.

Viele Berliner, die nicht wegsehen wollen, nicht wegsehen können, bringen den tagelang ausharrenden und obdachlosen Geflüchteten vor der Berliner Behörde Wasser, Lebensmittel, Kleidung, Hygiene-Artikel. Die Geflüchteten leiden unter den Zuständen nach den Strapazen der Flucht, dem Trauma der Vertreibung, vor Hunger und Krieg in ihren Heimatländern. Die Zustände in Moabit sind unerträglich und eine Schande für unser Land – wie für die Bundesregierung, die das Wegschauen und das Schweigen vorziehen. Und die menschliche Katastrophe, die sich hier ereignet, wird nicht einfach vorüberziehen. Sie dauert an.

Wir schließen uns dem Spendenaufruf „Blogger für Flüchtlinge, Menschen für Menschen“ an. Wir sammeln gerade Geld in unserer Redaktion und bitten euch um eure Unterstützung. 10.000 Euro sind das Spendenziel, das Geld kommt dem Verein „Moabit hilft“ zu gute, der seit Wochen vor dem Lageso im Einsatz war – viele der Helfer und Organisatoren inzwischen an der Grenze ihrer Kräfte, körperlich wie seelisch.

Im Namen der Redaktion sagen wir DANKE für eure Hilfe, ob monetär, als Helfer oder bei der Verbreitung der Aufrufe und den Berichten über die Zustände vor Ort. Der öffentliche Druck hat inzwischen bewirkt, dass Lageso und Senat endlich tätig werden. Den Druck wollen wir mit eurer Hilfe aufrecht erhalten.

Zur Spendenaktion hier entlang.

Zur Website #BloggerfuerFluechtlinge

 

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