Zwischen Hundekot und Händeschütteln – wir sind auf den Straßen Neuköllns unterwegs und schreiben über den alltäglichen Wahnsinn in den Kiezen.
Woanders in der Stadt darf schon unter freiem Himmel geplantscht werden, im Sommerbad Neukölln herrscht noch gespenstische Ruhe.
Der Comedian Murat Topal nimmt in seinem Neukölln-Lexikon Vorurteile rund um Ausländer, Gentrifizierung und Religion unter die Lupe und begibt sich tief in die Geschichte des Stadtteils.
Nord-Neukölln wird gerne auch Kreuzkölln genannt. Hier gibt es Machos mit Wasserpfeifen, türkische Familien mit Kindern, hippe Studenten, ständig alkoholisierte Deutsche, unsichtbare Galeristen – und mich.
Die Polizei klebt Flugblätter an die Hauseingänge und die Presse befeuert die Situation mit jeder Menge Schlagzeilen. „Feuerteufel“ lässt sich allmählich zweideutig betrachten. Hier eine kleine Presseschau der letzten Tage.
Seit 2005 ist das Neuköllner Krankenhaus am Mariendorfer Weg dem Verfall überlassen. Ein Stillleben grausiger Schönheit.
… lassen sich in Neuköllner Schaufenstern entdecken. Optimismus für die letzten fiesen Winterwochen aus einem Schaufenster eines türkischen Trödelladens in der Hasenheide.
Zurückgelassen und auf sich allein gestellt stehen sie am Wegesrand und warten auf einen neunen Besitzer oder zumindest eine temporäre Zwischennutzung: Gegenstände in den Straßen Neuköllns. Ein kleiner Streifzug.
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