von am 1. Mai 2012

40 Jahre ist es her, dass Thomas Dornfeld, gebürtiger Neuköllner und leidenschaftlicher Hobbyfotograf,  mit seiner neu erworbenen Spiegelreflexkamera und im Alter von 18 Jahren die 1.Mai-Demo auf der Karl-Marx-Straße dokumentierte.

Thomas Dornfeld wurde 1954 in Neukölln geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend zwischen Kiehlufer, Köllnischer Heide und Sonnenallee. In den 80er Jahren verließ er als studierter Nachrichtentechniker den Bezirk, um nach München zu gehen.

Einen Einblick in sein nach eigenen Aussagen umfangreiches Fotoarchiv verschafft uns der Hobbyfotograf zum heutigen „Tag der Arbeit“.

Fotos und Kommentare: Thomas Dornfeld

„Mit Kind und Kegel ging es zur Demonstration.“

„Auch wenn gerade die älteren Neuköllner den Demonstranten eher skeptisch gegenüberstanden, so zogen doch die Jüngeren recht entschlossen zu den damaligen Themen in Richtung Herrmannplatz.“

„Manche dieser Themen sind sogar heute noch aktuell, wenn man an das Desaster mit Nokia-Siemens-Networks denkt.“

„Neukölln in den Siebzigern: Dazu gehörte eben auch eine energische 1.Mai-Demo. Heute sieht das wohl etwas anders aus. Die Maifeiern des DGB finden zentraler statt. Sie sind zwar auch an den aktuellen Problemen auf dem Arbeitsmarkt ausgerichtet, haben aber einen eher bunten Charakter. Ich selber habe das damals als Gymnasiast im Alter von knapp 18 Jahren eher neutral gesehen. Heute wäre ich als Betriebsrat eines ehemaligen Siemens Betriebes und aktiver IG Metaller mit Sicherheit mitmarschiert.“

http://www.th-dornfeld.de/

 

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