von am 21. Februar 2012

… Optimist oder Pessimist, hoffend oder hoffnungslos, Realo oder Fundi – wie auch immer man sie nennen mag. Klar ist, es gibt zwei Schulen unter Neuköllner Kneipen- und Klausenbesitzern. Eine kleine Bildersammlung.

Die alljährliche Berliner Winterdepression steht ins Haus und nun, nach der Berlinale darf man auch vorerst keine große Ablenkung mehr erwarten. Der letzte Strohhalm der Zerstreuung ist abgenagt und über bleibt einzig der zerfledderte Rest einer ungewissen Ahnung, dass es irgendwann womöglich wieder wärmer werden könnte.

Um die stetig schlechte Gemütslage in regelmäßigen Abständen mit den dumpf-dichten Nebelschwaden eines Rausches in die Irre zu führen oder sie gar ins Wanken zu bringen, steht in Neukölln eine schier unüberschaubare Vielzahl hochspezialisierter Anlaufstellen zur Verfügung. Dass sich unter den Neuköllner Gästen und Gasthäusern höchst unterschiedliche Ansätze und philosophische Grundhaltung über die Jahre herauskristallisiert haben, davon zeugen die hier exemplatisch festgehaltenen Namen einiger Lokalitäten. Zwei Schulen stechen insbesondere hervor: eine eher pragmatische, der harten Lebensrealität mit Zynismus begegnende Variante und eine träumerische, in die Fantasie flüchtende. Träumer oder Pragmatiker.

 

Ein Kommentar:

  • Damit mich meine Altpträume und Winterdepressionen nicht noch in die Klappsmühle bringen hatte ich es ja schon mit o.G. Lichttherapiegerät versucht. Aber manchmal bleibt eben doch nur ein Black Out in der Oase 😉