von am 21. Januar 2014

eine-tasse-naechstenliebe_3Draußen wird es kälter. Und während die einen sich in behagliche Kaffeehäuser zurückziehen, müssen andere frieren. Eine Kaffeeaktion will nun ein bisschen Wärme spenden.

Text: Jule Eisendick

Draußen wird es jetzt so richtig ungemütlich. Da geht doch nichts über eine schöne, frisch gebrühte Tasse Kaffee oder eine dampfende heiße Schokolade zum Aufwärmen! Gerade während der kalten Jahreszeit zieht es viele in gemütliche Cafés, die einen mit heimeliger Atmosphäre empfangen.

Der „aufgeschobene Kaffee“

Doch nicht jeder ist in der Lage, sich diese kleinen „Wohlfühlmomente“ zu leisten. Um sie tatsächlich jedem zu ermöglichen, wurde die Aktion „suspended coffee“ – „aufgeschobener Kaffee“ – ins Leben gerufen. Die Idee kommt ursprünglich aus den USA und möchte Cafébesucher dazu animieren, einem Fremden, der sich keinen Kaffee leisten kann, anonym einen solchen zu spendieren. Kauft ein Gast ein Heißgetränk für sich selbst, kann er in teilnehmenden Cafés, Coffeeshops oder Bistros einfach ein weiteres für einen Bedürftigen mitbezahlen. Dieses wird dann für eine andere Person „aufgeschoben“, das heißt gespendet. Auf Nachfrage werden die „aufgeschobenen Kaffees“ dann unentgeltlich an Bedürftige ausgegeben. So können Cafébesucher auf ganz unkomplizierte Weise eine kleine Tasse Wärme (aus-)schenken, die randvoll ist mit Nächstenliebe.

Jede Gastronomie kann teilnehmen

Teilnehmende Locations sind zumeist an einem entsprechenden Aufkleber an der Tür zu erkennen – zumeist ein kleines Herz aus Pappe an einem Schnürchen. Natürlich können sich an der Aktion neben Cafés auch andere gastronomische Betriebe beteiligen. Auch Restaurants, Bars und Schnellimbisse sind eingeladen, sich auf www.suspendedcoffee.de kostenlos anzumelden, denn nicht nur Kaffee kann aufgeschoben werden, auch andere warme oder kalte Getränke, Speisen etc. Eben alles, was der jeweilige gastronomische Betrieb im Angebot hat.

In Neukölln bietet das Café Jule in der Kienitzer Straße den spendierten Bohnentrunk an. Weitere Infos für interessierte Cafébetreiber und -Gäste auf  www.suspendedcoffee.de.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.