von am 1. Januar 2012

Was wäre Neukölln ohne seinen Müll? Das neue Jahr fängt gerade erst an und schon gleichen die Straßen einem Schlachtfeld, von den Überbleibseln der ersten Nacht übersät. Hier ein paar fotografische Anregungen vom letzten Jahr, dass ein Spaziergang über den Kriegsschauplatz der Silvesternacht seine ganz speziellen Reize hat.

Freilich bringt der Schnee die Reste der Nacht deutlich besser und schöner zur Geltung, aber es werden sich mit Sicherheit auch in diesem Jahr wieder einige visuelle Leckerbissen finden lassen. Wir würden uns jedenfalls über ein paar Fotofundstücke aus diesem Jahr freuen, die uns von Euch zugeschickt werden (an info-aet-neukoellner.net / Fotos bitte nicht größer als 1 Megabyte)!

Ein Frohes Neues wünscht neukoellner.net!

…und hier die ersten Einsendungen:

 

 

6 Kommentare:

  • Dabar sagt:

    Oh nein! Überall dieser Müll!!! Es wird Zeit, dass hier endlich mal Zucht und Ordnung einkehrt!

    Wenn wir schon beim „kehren“ sind. Wann kommt endlich die Kehrwoche? Damit jeder Anwohner regelmäßig mit anpacken kann! Dann können auch endlich die Nebenkosten reduziert werden und die Mietpreise „sinken“ auf ein „günstiges“ Niveau. Wie in Bayern und im Schwabenland! Der Müll muss natürlich fein säuberlich und ökologisch getrennt werden. Dazu sollten MINDESTENS 20 verschiedene Tonnen existieren.
    Die gesparten Nebenkosten könnten dann unter anderem in obligatorische Mülltrennungskurse für jeden Bürger investiert werden. Bei Zuwiderhandlung muss über Konsequenzen nachgedacht werden! Zum Beispiel könnte eine Maßnahme der Zwangsumzug in Randbezirke wie Marzahn oder Hellersdorf sein. So wird man die lästigen „Alt-Eingesessen“ los und es könnte endlich Lebensraum für mehr „Neuankömmlinge“ vom Lande geschaffen werden.

    Ich freue mich über eine anregende Diskussion und hoffe, dass auch ihr ein paar konstruktive Vorschläge einbringen könnt.

    Für ein gemeinsames „Schwabylon“!

  • Felix Herzog sagt:

    Liebe/r Dabar,
    wie willst man eine „anregende Diskussion“ starten, wenn man bei deinem Text nicht einschätzen kann was Ernst, Ironie bzw. Spaß ist?

  • Max Büch sagt:

    Liebe/r Dabar,

    so war das nicht gemeint. Das sollte keine Kritk am Neuköllner Müll sein, eher das Gegenteil. Ansonsten sieht’s nach Silvester im Rest der Republik auch nicht anders aus, selbst in Bayern und im Schwabenland. Nur findet man dort vielleicht keine Batman-Figuren im Schnee, aber wer weiß…

  • Katrin sagt:

    @ Dabar Es kotzt mich wirklich total an, was manche Leute hier in Berlin für ein selten dämliches Bild von den südlichen Bundesländern haben. Ich komme aus deinem schrecklichen Schwabylon und das ist kein Reinigungs-KZ, in dem Leute, die nicht putzen, zwangsumgesiedelt werden. Das erledigt dort AUSSCHLIESSLICH die Straßenreinigung und es gibt auch kein gemeinsames Kehren des Gehsteigs!! An Silvester sieht es dort genauso aus, wie überall in ganz Deutschland und das ist völlig okay.
    Ich finde es tatsächlich Scheiße, wenn ich 3-4 Mal täglich in Hundkot trete, genauso wie umzugsbedingte Müllberge und kann nicht glauben, dass du dich mit so etwas wohl fühlst. Ansonsten gefällt mir und vielen anderen Bayern und Schwaben an Berlin, dass es NICHT so geleckt und sauber ist.
    Ich habe diese Feindbilder so satt, sorry.

  • Tine sagt:

    Liebe KATRIN,

    ich weiß nicht, wie Ihr das alle schafft. Ich lebe seit mehr als fünf Jahren in Neukölln und bin in der ganzen Zeit genau EIN Mal in einen Haufen getreten. Und war im Grunde selbst schuld. Auf Berlins Straßen und auch den Gehwegen musst Du halt einfach die Augen offen halten, nicht nur, weil Du sonst alles Tolle verpasst, was die Stadt Dir gratis auf den Weg gibt, sondern auch, weil Du sonst von Muttis mit Kinderwagen überrannt, Radlern angefahren oder diversen Aggressionsgeladenen angepöbelt wirst. Das KANN hier alles passieren. Das ist eine Großstadt. Damit muss man leben. Auch mit den Müllbergen, die NATÜRLICH nerven, aber nicht zu vermeiden sind. Schon mal in New York gewesen? Da wird der ganz normale Müll ganz normal genau so entsorgt: man stellt ihn am Abend vorher an den Straßenrand. Da sind ganze Straßenzüge gesäumt mit Abfall, auch die schicken. Das sieht scheiße aus und stinkt, aber so ist es halt nun mal.

    Wer keinen Müll und kein hässliches Graffiti und keine Hundescheiße erträgt, aber trotzdem in Berlin leben will, muss halt weniger „cool“ in Wilmersdorf oder Charlottenburg leben. Da ist es inzwischen sogar viel günstiger, dank Leuten wie – tut mir leid, wenn ich hier vielleicht pauschalisiere – Dir.

    Ich denke, wer sich von „Feindbildern“ angesprochen fühlt und darüber ärgert, fühlt sich meist ertappt. Nicht immer alles so schrecklich ernst nehmen, hm?!

    Mit schönen Grüßen vom Weigandufer,
    Tine

  • […] zu mehr zu gebrauchen sind, als zu bloßen Transportzwecken, wurde auf dieser Seite schon mehrfach nachgewiesen. Abgestellte Fernseher stärken konsequent das Image Neuköllns als Medienstandort, […]

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