von am 22. März 2011

Im Boxprojekt „Kick“ lernen junge Neuköllner mit Aggressionen umzugehen. Ihr Trainer macht sie fit für den Ring – und für den Alltag.

Wer den Alltag im „Problembezirk“ Neukölln kennt, weiß, dass es hier hin und wieder etwas rauer zugeht als anderswo. Mit schnellen Schritten eilen ein paar Jungs in Lederjacken und mit Sporttaschen in der Hand durch das Tor zur Bezirkssporthalle in der Oderstraße, über die knarzende Außentreppe hinauf in den ersten Stock. Thomas Jansen trainiert hier die Nachwuchsboxer der Neuköllner Sportfreunde. Doch es geht nicht nur darum, die Jungen fit für den Ring zu machen. Das Boxtraining ist Teil des Projekts „Kick“, bei dem Jugendliche einen Weg finden sollen, mit Aggressionen umzugehen. Boxen hat den Ruf, ein gewalttätiger Sport zu sein, weil bei den Kämpfen schon mal Blut fließt oder eine Nase bricht. Warum dieser Sport den jungen Männern aber tatsächlich dabei hilft, mit ihren Emotionen umzugehen, und was sie dabei für ihren Alltag lernen, hat uns Trainer „Teddy“ Jansen beim Besuch in der Sporthalle verraten.

 

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