von am 5. November 2013

TuS-Neukoelln_06_572Die Spaßschwestern sind in der Regionalliga angekommen und feierten am Sonntagabend ein gelungenes Heimdebüt gegen ALBA Berlin. Beste Werferin des TuS Neukölln war Aufbauspielerin Martha Knuth mit 14 Punkten.

Offenbar scheint der Höhenflug der Basketball-Damen des TuS Neukölln anzuhalten. In den letzten beiden Jahren konnte der erfahrene A-Trainer Jan Michaelis auf einen Pool von ehemaligen Spielerinnen aus der 2. Bundesliga, dem US-College und hoch talentierten Jugendspielerinnen zurückgreifen und formte aus ihnen ein spielstarkes, kampfbereites und nur schwer zu bezwingendes Team. Nach einer großartigen Spielzeit 2011/12 wurde die Mannschaft, mit nur einer Saisonniederlage, verdienter Berliner Meister und geht in diesem Jahr erneut in der 2. Regionalliga an den Start.

In ihrem ersten Heimspiel der Saison ging die Michaelis-Truppe von Beginn an sehr engagiert in die Partie. Playmakerin Martha Knuth verwandelte gleich ihre ersten Würfe zur Führung. Die „Albatrosse“, deren Damen-Team sich im Neuaufbau befindet und erst vor Saisonbeginn durch offene Trainings quasi gecastet wurde, spielten aber clever mit und zumeist über ihre starke Centerspielerin Christina Lagemann. Ende des ersten Viertels war die Partie mit 17:13 noch völlig offen.

Starke mannschaftliche Geschlossenheit

Doch der TuS zeigte im weiteren Verlauf starke mannschaftliche Geschlossenheit. Durch eine Press-Defense wurde ALBA zu Fehlern gezwungen und die Distanzschützinnen nutzen ihre Würfe. Allein Shooting-Guard Saskia Schade versenkte zwei Dreier in Folge und brachte ihr Team Ende des zweiten Viertels deutlich mit 32:19 in Front.

Anfang des dritten Viertels leistete sich die Heimmannschaft eine kleine Denkpause. ALBA agierte nun besser beim Rebound und wurde obendrein vom eigenen Anhang lautstark unterstützt. Der TuS ließ dagegen beste Chancen zum Korberfolg liegen und die Gäste, angetrieben von ihrer Flügelspielerin Barroso, kamen Ende des 3. Viertels auf 43:37 heran. „Da habe ich schon etwas gezittert“, meinte TuS-Forward Esther Borowski nach Spielende.

Coach Jan Michaelis rundum zufrieden

Ihre Sorgen waren jedoch unbegründet. Borowski traf einen wichtigen Dreier zum 53:44, Albas Dreipunktversuche fielen nicht und die TuS-Schwestern schaukelten bei zwei Minuten verbliebender Spielzeit den Sieg locker nach Hause. Trainer Jan Michaelis war nach Abpfiff rundum zufrieden. Den „Albatrossen“ wurden die Flügel gestutzt und können die TuS-Damen weiterhin dieses Level halten, dann werden sie ein gehöriges Wörtchen in der Regionalliga mitreden.

Das erfolgreiche Team vom Sonntag.

TuS Neukölln. Das Team vom Sonntag. Nächste Woche gibt’s mehr.

Am kommenden Samstag geht’s  für den TuS Neukölln zum Auswärtsauftritt nach Fürstenwalde. Am 17.11 steigt dann das nächste Heimspiel in der Albert-Schweitzer Oberschule gegen JUSTABS Halle. Sprungball ist um 17.30Uhr.

TuS Neukölln-ALBA Berlin 64:48 (32:19)
TuS: Knuth 14, Schade 12, Borowski 9, Kreutzjans 9, Beiersdorf 9, Senjug 7, Siebenhörl 2, Abrams 2.
ALBA: Barosso 15, Fellmann 10, Lagemann 7, Schwarting 6, Konate 5, Kobudzinski 5.

 

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