von am 26. August 2012

Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe der Schillerkiezzeitung “Promenadenmischung” stehen Kinder und Jugendliche. Sie haben bei der Erstellung tatkräftig mitgeholfen: In der Kinderredaktion “Am Tower” entstanden diesen Sommer unter der Anleitung von Friederike Kenneweg und Rouven Binder, eine Menge Geschichten und Bilder zum Träumen, Gruseln, Nachdenken und Mitmachen. Den ersten Teil unserer Auswahl (natürlich auch unveröffentlichtes Material!) haben wir Euch letzte Woche präsentiert. Heute folgt der zweite Teil. Viel Spaß bei der Lektüre!

MOMOMAN COMIC

Also erstmal hallo^^
– Es war einmal ein Momo, er war alleine im Wald, da hat er was gesehen und ist hinterher gerannt bis zu einem guten Versteck.

Da sah er einen alten Mann. Er hatte ein Anzug an mit blauen Handschuhen und einer gelben Brille und da war ein X drauf und auf seiner roten Rüstung war in der Mitte ein Kreis mit einem Blitz drauf.
Und er schaute mich komisch an und sagte: „Du hast das Potenzial zu einem Superhelden. Wie heißt du?“ fragte er. Ich sagte: „Momo.“ Der Alte sagte: „Schaff den Parcours und du kriegst den Anzug.“
Ich schaffte den Parcours.
Er sagte: „Geh zur der Kiste und öffne sie, dann wirst du sehen, was drin ist, und deine Reaktion wird richtig sein.“ Ich öffnete die Kiste und da war Bubbletea drin. Ich trank Bubbletea und meine Haut wurde rot, meine Hände blau. Meine Schultern, meine Hände und meine Füße fühlten sich komisch an.
Am Anfang habe ich viele Abenteuer erlebt, habe böse Leute eingesperrt usw. Aber mein schlimmster Erzfeind war Veggiboy und die Komplizin Veggigirl oder der lange Name Vegatableboy und Vegatablegirl. Veggiboy ist mit 1000 Namen im Universum bekannt, er zerstörte Land und Stadt, Kontinent und Welt. Ich kämpfte mit ihm einen langen Kampf, ungefähr 22min und 12sek, und dann nahm er meine Kräfte. Ich lief in das kaputte Haus. Er schoss eine Rakete ins Haus, er traf nicht mich, sondern das Haus und es brach ein.
Da ich keine Superkräfte hatte, konnte ich mich nur schwer befreien. Nach 5 Minuten hab ich es geschafft. Ich rannte in den Wald und ging zum Versteck und trank den Bubbletea. Da sah ich: mein Meister war TOT. Ich wollte Rache, mehr nicht. Ich ging zur Stadt, ich fand Veggiboy. Ich hab nur Rache gespürt und hab ihn schwer verletzt. Die Polizei kam und nahm ihn in das sicherste Gefängnis der Welt. Mit dem stärksten Material waren die Wände verstärkt und seine Hände gebunden und mit 300 Gefängniswärtern wurde er bewacht. Bis zum Jahr 3053 sah man ihn in der Zeitung immer noch einsperrt. Ich ernährte mich vom Bubbletea. ^^ Das wars.

Ein Mädchen und ihr Stern

von Müberra, 12 Jahre
– Ein Mädchen hatte mal einen Stern, den ihr ihr Vater gekauft hatte.

Da hatte ihr Vater noch einen Stern und noch einen Stern gekauft. Sie war sehr verwöhnt, weil ihr Vater immer kaufte, was sie wollte.
Sie war sehr glücklich.
Ihre Freunde waren nicht mehr ihre Freunde, weil sie immer nur an sich gedacht hatte. Ihr Vater ist gestorben, ihre Freunde waren nicht mehr ihre Freunde. Sie war also allein gelassen. ENDE ENDE ENDEEEEEEEEEEE

Über Bienen

von Helmi, 10 Jahre
– Der Bienengarten

Der Bienengarten ist ein Bienenstock, der von Pflanzen und Blumen umgeben ist. Die Blumen,
Pflanzen sind geeignet, dass die Bienen hinfliegen können und den Nektar aussaugen können und ihn in Honig umwandeln.
Bienen: Bienen sehen wie Wespen aus, aber sind nur schwarzbraun.
Sie leben in Bienenstöcken und werden manchmal von Hornissen angegriffen, weil die Hornissen ihren Honig lieben und die Bienen fressen.
Stachel: Der Bienenstachel hat einen kleinen Widerhaken. Wenn die Biene einen Mensch sticht, stirbt die Biene, weil der Widerhaken in der Haut stecken bleibt.

Auf dem Spielplatz

von Bedirr, 9 Jahre
– Ich war nachts mit meiner Cousine auf dem Spielplatz.

Da war ein Schloss mit einer Rutsche, da gab es drei Wege, man konnte sich einen Weg aussuchen und da gab es Schätze und man musste die Schätze suchen und da gab es einen Drachen, der konnte sich bewegen, und noch einen Drachen mit drei Köpfen und da oben war ein rundes Haus.

Der Schatz unterm Drachofant

von Janni, 8 Jahre mit Bildern von Sarina, 11 Jahre
– Wir haben Blut gesehen und eine Schatzkarte gefunden.

Wir sind dem Blutweg gefolgt, da war eine geheime Tür bei der Spieleausleihe. Und danach war sie offen, da sind wir reingegangen, da waren wir drinnen, hinter der geheimen Tür. Es gab viele geheime Türen. Und danach sind wir bei einer Spinne gewesen. Sie hat mich die ganze Zeit angegriffen. Sie hat mich gestochen, da war ein roter Blutfleck. Und ein grüner Blutfleck – das war das Spinnenblut, das ist nämlich grün.


Da hab ich so eine geheime Tür gesehen. Und dann hab ich sie aufgemacht – aber das ging nicht, die war nämlich zugeschlossen. Und dann sind wir rausgegangen und da haben wir noch eine geheime Tür gesehen. Die war offen.

Die hab ich ganz leise aufgemacht. Da waren sehr viele Drachen. Wir haben uns mit meinem Zaubertrick unsichtbar gemacht. Indem ich geschnipst habe. Und dann war da ein Schatz, aber ein Baby-Schatz. Da haben wir noch eine Karte gefunden. Und danach sind wir gerannt, gerannt – weil es noch mehr Drachen gab. Wir sind wieder reingegangen – mein Zauberspruch hat nicht mehr gewirkt. Aber wir haben trotzdem noch den Schatz gefunden – ich hab die Tür ganz leise aufgemacht – und da saß der Drachofant. Unter dem Drachofant war der Schatz.
Zum Glück wussten wir das Passwort, das war nämlich: Drachofant. Dann sind wir wieder zurückgegangen und haben den Schatz mitgenommen. Und das wars.

Arme Ritter oder die Geschichte vom hungrigen Drachen

von Janni, 8 Jahre (zusammen mit Friederike)
— Der große Drache spuckt Feuer und ist gemein, weil er die Prinzessin und die Ritter töten will.


Der Drache hat großen Hungaaaarrrrr, da er 20 Jahre nicht gegessen hat, noch nicht mal Ritter, weil die Ritter Schwerter haben, und die schmecken nicht. Und der König?
Der sagt, die Ritter sollen den Drachen töten. Die Ritter greifen den Drachen an. Und der Drache spuckt Feuer.
Die Ritter haben aber einen Trick angewendet. Eine Rüstung ist gefüllt mit Brot. Und Ei. Und Vanillezucker.
Und ein bisschen Butterschmalz zum Ausbacken. Und als das Drachenfeuer auf die Rüstung trifft, brutzeln die Zutaten und duften ganz wunderbar, viel besser als eine Prinzessin! Und der Drache knackt die Rüstung wie eine Nuss und knabbert an dem Backwerk. Die Ritter haben schnell ein Netz über den Drachen gezogen, so dass er nicht mehr wegkann.
Aber er ist ja jetzt auch satt von dem leckeren Rezept, das man von jetzt an „Arme Ritter“ nennt. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

— Zutaten für 2 Personen
4 Scheiben Toastbrot oder altes Brot (über Nacht einweichen lassen)
1 Ei
1/4 l Milch
50 g Butter
Zimt, Zucker, Marmelade oder Pflaumenmus oder womit man sonst noch gerne Arme Ritter essen mag

– Zubereitung
Die Eier in der Milch verquirlen. Die Brotscheiben gut darin einweichen lassen. Inzwischen die Butter in einer Pfanne auslassen. Die Brotscheiben in der Butter goldbraun braten, bis sie von beiden Seiten knusprig sind. Noch heiß mit Zucker und Zimt bestreuen und warm servieren. Guten Appetit!

Auf der Facebook-Seite des QM Schillerpromenade werden wir bildlich über den Nachkochversuch der Kinder Am Tower berichten. Wir freuen uns über Berichte und Fotos anderer Versuche!

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