von am 2. September 2012


Die Meere werden im Jahr 2022 noch bestehen. Über sie lesen wir diesmal in der Geschichtenmanufaktur. Ayensur wird darin als Meeresbiologin tauchen und nicht nur interessante Sachen finden, sondern auch alte Freundinnen.

Es ist im Jahr 2022. Ich komme gerade von der Arbeit.
Ich arbeite als Meeresbiologin. Bin 25 Jahre alt und bin an der Ostsee. Ich war gerade tauchen und habe viele interessante Sachen entdeckt. Und ich muss noch einiges erforschen. Ich liebe meine Arbeit. Und will später mal eine Familie gründen. Als ich zu Hause ankam, war ich fix und alle. Zum Glück war es Freitag. Ich hatte am Wochenende frei. Ich machte ein kleines Schläfchen. Ich träumte etwas.
Ich träumte von mir. Als ich 11 Jahre alt war. Ich war mit meinen Freundinnen auf dem Schulhof. Es klingelte zur nächsten Stunde. Wir hatten jetzt mit meiner Lieblingslehrerin Frau Demir. Ich sah, dass sie ab der fünften Klasse weg ging, weil sie schwanger wurde. Ich war sehr traurig. Meine Schulzeit war sehr schön. Auf einmal wachte ich wegen einem Lärm auf. Ich guckte aus dem Fenster, da sah ich zwei Kinder die sich stritten. Ich ging hin und fragte erstmal wie sie hießen die eine hieß Aylin und die andere Gizem. Sie erzählten mir alles. Sie stritten sich nur wegen einem Ring den Gizem gefunden hatte.
Und Aylin erwiderte, dass er ihr gehört. Deswegen stritten sie sich. Ich fand, dass die beiden aus einer Mücke einen Elefanten gemacht haben. Die beiden erinnerten mich an mich selbst, als ich auch so alt wie die beiden Mädchen war. Ich hatte mich vor allem in der fünften Klasse mit meinen Freunden, auch wie die beiden, wegen Kleinigkeiten gestritten. Ich erzählte den beiden alles über meine Schulzeit. Sie sahen ein, dass man sich nicht wegen so was streitet. Und das man wenn man sich streitet die Freundschaft zerstört und das nur wegen so einer Kleinigkeit. Und sie versprachen sich nicht mehr zu streiten.

Ich kam auf die Idee, dass ich vielleicht mal meine Freunde anrufen oder wir uns mal treffen sollten. Ich holte die Kiste mit meinen Schulsachen. Ich fand die Telefonliste, aber die Nummern haben sich bestimmt geändert.
Ich versuchte es trotzdem bei Gizem. Ihre Eltern gingen ran, ich fragte wo Gizem sei und ob sie mir ihre Nummer geben könnten. Sie war bei ihren Eltern, weil ihre Mutter Geburtstag hatte. Ihre Mutter rief sie ans Telefon.
Wir redeten stundenlang und vereinbarten, dass wir uns nächste Woche in einem Französischen Restaurant treffen. Gizem sagte auch Aylin, Kevser und Kübra Bescheid.
Eine Woche verging wie nichts. Als ich da war erkannte ich Gizem sofort wieder. Sie war ja auch meine beste Freundin. Und sie ist es immer noch. Wir besprachen, was wir früher mal für ein Job haben wollten und welchen wir jetzt haben. Gizem arbeitete als Kinderärztin, Aylin als Modedesignerin, Kübra als Lehrerin. Wir hatten sehr viel Spaß. Von dem Tag an trafen wir uns öfter. Und blieben Freunde für Immer.

Aysenur Emine Y.

Illustration von 

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