von am 29. Juli 2016

wochenschau_30-16-bigImmer wieder freitags. Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Dagegen! Die Meldungen aus der Türkei werden mit jedem Tag beängstigender und ein Teil der türkischen Community hat ihren Ärger über die Ereignisse dort mit einer Demo am Hermannplatz artikuliert. Unter dem Motto „Weder Militärputsch, noch AKP Diktatur!“ gingen laut Berliner Zeitung vergangenen Freitag rund 500 Menschen auf die Straße und demonstrierten mit Schildern und Transparenten mitunter gegen die „AKP-Diktatur“.

Vorsätzlich weggeblubt: Der Brand im ehemaligen Freizeitbad Blub letzte Woche war offensichtlich gelegt. Das haben laut Berliner Zeitung die Ermittlungen der Polizei ergeben. Wie das verlassene und verwilderte Schwimmbad vor dem Brand einmal ausgesehen hat (kleiner Spoiler: eindrucksvoll) und was der Investor, die Münchner Höcherl Group damit vorhat, könnt Ihr hier erfahren (wir berichteten im letzten Jahr).

Sommerbad Neukölln I. Ausnahmsweise gab es im Columbiabad Neukölln mal keinen Großeinsatz wegen zuviel Testosteron, sondern Chlorgas, wie die Berliner Zeitung berichtet. Glücklicherweise wurde niemand durch das Giftgas verletzt, das mit unter als chemische Kampfstoff in Kriegen eingesetzt wird.

Sommerbad Neukölln II. Durch die starken Regenfälle am vergangenen Mittwoch wurden zeitweise ganze Straßenzüge in ein überdimensionales Schwimmbad verwandelt. Die Wasserqualität ließ sicherlich zu wünschen übrig, was einen ambitionierten Neuköllner aber nicht davon abhielt, seine Eignung für die Olympiade in Brasilien unter Beweis zu stellen. Unsere Einschätzung: überqualifiziert!

Posted by Adrian Rehling on Wednesday, July 27, 2016

 

Sommerbad Neukölln III. Nicht alle waren von den plötzlichen Wassermassen so begeistert. In Neukölln reicht man aber im Notfall halt auch der sonst eher weniger beliebten Ratte mal das Stöckchen.

 

WTF?! Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer (CDU Neukölln) mit Benjamin im Sommerloch.

 

Raus I. Who’s bad? Who’s back? Der King of Pop, Michael Jackson, ist auferstanden von den Toten und er hätte sich dazu keinen besseren Ort aussuchen können als, genau, das Hotel Estrel. Das Gruselkabinett alias „A Tribute to the King of Pop“ gastiert bis zum 21. August im Neuköllner Glaspalast.

Raus II. Die italienische Combo Jenny Penny Full spielt diesen Freitag im Koffer einen auf. Die Band selbst nennt ihre Musik „outer space folk“, aber hört einfach selbst.

Raus III. Ab ans Ufer! Der Neuköllner Grünstreifen am Teltowkanal ist neu bepflastert und insgesamt ein bisschen aufgehübscht worden. Einziges Manko: Allerlei Verbote. „Radfahren verboten, Ballspielen verboten“ (Berliner Morgenpost). Wir halten es da lieber mit Barbara:

 

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