von am 24. Dezember 2016

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Immer wieder freitags und ab und zu mal samstags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Text: Karina Henschel

Keine Angst. Vergangenen Montag ereignete sich ein Terroranschlag in Berlin-Charlottenburg, erntete bei den Berlinern jedoch wenig mehr als ein Schulterzucken. Bleibt zu hoffen, dass auch die knackigen Schlagzeilen der BILD wirkungslos bleiben (Zitat: „ANGST“), denn es ist wichtig, in Zeiten mit Berichterstattung, die zwar faktenarm, aber dafür live vor Ort ist, Ruhe zu bewahren und abzuwarten, was denn nun eigentlich wirklich passiert ist. Die Gedanken der neukoellner.net-Redaktion sind voller Mitgefühl bei den Opfern des Anschlags und ihren Angehörigen. Am Freitag wurde vor der Alten Dorfschule in Alt-Rudow ein Kranz niedergelegt, in Gedenken an die Opfer vom Breitscheidplatz.

Frieden.

U-Bahn-Treten lohnt nicht. Der „Gefährder vom Breitscheidplatz“ wurde mittlerweile in Italien gefasst und kam in einem Schusswechsel ums Leben. Der „U-Bahn-Treter von der Hermannstraße“ lebt, befindet sich in polizeilichem Gewahrsam und bleibt das auch über die Feiertage, wegen erhöhter Fluchtgefahr. Richtig so. Gebt U-Bahn-Tretern keine Chance!

Jugendclub wird 70. Die Zwicke am Zwickauer Damm wird nächstes Jahr 70 Jahre alt und ist damit das älteste Kinderclubhaus Berlins. Am 20. Mai 2017 soll die große Wiedereinweihung gefeiert werden. Für 850 000 Euro passiert bis dahin so einiges. Unter anderem wird eine neue Energiedämmung installiert, es gibt neue Fenster, Türen und Toiletten. In der Zwicke wird dann wieder Platz sein für Kicker, Billard, Jonglieren und Einradfahren. Dank lärmschluckender Decken geht man den Nachbarn bei lautstärkeren Aktivitäten nicht allzu sehr auf den Sack.

Weihnachts(konsum)terror.

Raus an Weihnachten I. Apropos Sack. Wer Weihnachten in Berlin feiert und keinen Bock auf den rotgekleideten Mann mit dem großen Sack hat, kann die Kultstätte Keller in der Karl-Marx-Straße 52 ansteuern, dort wird beim Weihnachtsgedeck von Herrmann Stöhr, Shlomsen und Por.no die Techno-Rute rausgeholt.

Raus an Weihnachten II. Und diejenigen unter euch, die lieber auf Kufen grooven, können ab dem ersten Weihnachtsfeiertag wieder auf die Eisbahn an der Oderstraße. Aber Vorsicht, ist glatt.

Die Redaktion von wünscht allen Leuten in und um Neukölln ein paar schöne Feiertage, ob mit oder ohne Weihnachten, Hauptsache friedlich.

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