von am 12. Februar 2016

wochenschau_6-16_alterImmer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Obacht! Bald prasseln die Beats!Tanzgewitter

Es wird Zeit, den Winter aus Kopf und Geist zu treiben: Unser zweites Tanzgewitter im Keller steht an – unter dem Motto: „Neukölln meets Dresden“. Mit dabei ist dieser feine Sachsen-Bursche: Jacob Stoy vom Label Uncanny Valley. Voilà:

Neuköllnkassette #8: Jacob Stoy by neukoellner.net on hearthis.at

Aufreger der Woche: die Zerstörungswut einer Randalierer-Truppe im Neuköllner Reuterkiez. Dazu gibt es inzwischen ein Bekennerschreiben (nicht verifizierbar, die Polizei hält es für authentisch) sowie ein Halbstarken-Pamphlet der Jungen Union Neuköllns „An alle linken Spinner da draußen“.

Kampagne from Hell. „Karl mag’s bunt“ – das hört sich nach einer „Pro-Kondome-Gegen-Aids-Kampagne“ an, ist aber tatsächlich die Aktion des Bezirks, um die Läden in Neuköllns Karl-Marx-Straße zu unterstützen. Das Ergebnis: eine kraftlose Webseite mit Adresszeilen.

NEW KÖLLN

Raus I. Alles auf die Plattenteller, was geht – am Freitag, dem 12. Februar legt das „Grenzenløs Kollektiv“ im Keller (Karl-Marx-Straße 52) auf. Unter anderem mit Schabatz&Rabatz:

Raus II. Das Donau 115 in Neukölln zählt der britische Guardian zu den besten Jazzclubs Europas. Also bitte: Am Samstag, dem 13. Februar, gibt es dort „A Tribute to Gerry Mulligan & Paul Desmond/Thomas Rogerson“. Los geht’s um 20:30 Uhr, natürlich in der Donaustraße 115. 😉

Raus III. Wer es am Samstag gediegen haben möchte: Beene lang mit Jacob Stoy im Filterhouse, Graefestraße 2, ab 21 Uhr (ja, das ist in Kreuzberg!).

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3 Kommentare:

  • Bla sagt:

    Immerhin. Ihr berichtet über den „Aufreger der Woche“. Wo eure politische Präferenzen und Sympathien liegen, macht ihr auch klar, wenn ihr den aus der Bevölkerung unterstützten und von seriösen (!) Journalisten seriöser (!) Medien seriös (!) wiedergegebenen Offenen Brief als „Halbstarken-Pamphlet“ bezeichnet.

    Von gutem Journalismus würde ich mir ja eine Auseinandersetzung mit dem Thema erwarten und nicht diese pauschale Abwertung.

  • Björn Müller sagt:

    Stimmt, die Hauptstadtpresse war gnädig zu dem kleinen Trittbrettfahrer-Machwerk. „Die Wortwahl des CDU-Nachwuchses ist drastisch, teilweise martialisch“ so beispielsweise die MORGENPOST zum Inhalt – ein „Halbstarken-Pamphlet“ eben, nicht mehr. Björn Müller / Redaktion neukoellner.net.

  • Bla sagt:

    „Zitat des Tages“ so beispielsweise die MORGENPOST zum Inhalt.

    Aber es kann eben nicht sein, was nicht sein darf, gell? Ich würde mir mehr solcher „Halbstarken“ wünschen, die sich gegen Extremisten artikulieren und sich nicht nur (weil es hier gerade neben den Kommentaren platziert ist) bunte Bildchen gegen Rechts anheften. Aber man will ja das eigene Klientel nicht verärgern, gell?

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