von am 13. November 2015

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Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Existenzfrage. Zu Spätis hat Neuköllns SPD-Bürgermeisterin Franziska Giffey eine klare Meinung. Dem deutschen Gewerberecht sind sie unbekannt (leider) und damit irgendwie nicht wirklich existent, so die Denke der Verwaltungsjuristin. Und was nicht existiert, dafür kann man sich auch nicht einsetzen; beispielsweise wenn es darum geht, diesen Kleinbetrieben ein Öffnen am Sonntag zu ermöglichen. Trotzdem waren die Nicht-Existenzen jetzt Teil einer Mitgliederbefragung ihrer Partei, der SPD. „Soll Berlin eine neue Initiative starten, um das derzeitige bis auf wenige Ausnahmen geltende Sonntagsverkaufsverbot zum Beispiel für so genannte Spätverkaufsstellen (Spätis) zu liberalisieren?“, wollte die SPD von ihren Genossen wissen. Das traurige Ergebnis: 53,8 Prozent sind gegen die Späti-Sonntagsöffnung. Immerhin: Die Fronten sind jetzt geklärt.

Des Pudels Kern.„Ohne Arbeit in einer Gesellschaft, die sich über Arbeit definiert – da beginnt der soziale Tod“. Vom Deutschlandfunk gibt es diese Woche ein verdammt gutes Feature über Erfolg und Versagen der Integrationspolitik in Neukölln.

Brüh im Glanze diese Glückes. The newest shit in Neukölln: die Hipsterbrühe. Screenshot und Bericht dazu von der B.Z.

Hipsterbrühe

Freak out NK. Diese Woche kam es zu einer kruden Allianz zwischen Reichsbürgern und Neuköllner Einheimischen – dazu die Berliner Zeitung.

@Pegida: Neukölln ist noch schlimmer als ihr ahnt. Warum, erklärt unser Redakteur Torben Lehning auf Flux FM. Heute Morgen um 11:40. Ein bisschen Einstimmung kann dafür nicht schaden. Hier entlang bitte.

Raus I.  Am Freitag, dem 13. November, schüttelt Fokko Wolkenstein die Klunker des Kranichs. Sein Sound? Cowboy-Schunkel-Elektro, gewürzt mit Deichkind-Prosa. Hört unser Soundpiece unten.

Raus II. „Chaos radicals, hip-hop witches and sick bwoys and gurlz“ gibt’s bei ihnen am Samstag, dem. 14. November, meint das Sameheads.

Raus III. Ausnahmsweise mal eine Montagssache (16. November), aber was für eine: der erste Science-Fiction Film aus Rixdorf hat Premiere!

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Ein Kommentar:

  • Bla sagt:

    Nanu? Dr. Giffey ist nun auch Juristin? Hat sie das Jurastudium neben ihrem Job als Banddurchschneiderin gemacht? Dranbleiben, neukoellner.net. Das könnte eine große Story sein.

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