von am 16. November 2012

 Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Links der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Die Fassade des Quartiersmanagement Schillerpromenade wurde wiederholt Opfer von Vadalismus. Dies nahm das Quartiersmanagement zum Anlass, eine Chronik der Vorfälle ins Netz zu stellen, und bittet um Dialog:

„Ein Vorgehen, das verbale Kommunikation, demokratische Auseinandersetzung und Diskussion verweigert, verabschiedet sich aus jeglicher gemeinsamer Arbeit für die Entwicklung des Kiezes.

Alle anderen fordern wir auf, mit uns in Kontakt zu treten und für die Verbesserung des Kiezes für alle seine Anwohner und Akteure zusammenzuarbeiten.“

Die ganze Chronik und den zugehörigen Aufruf findet ihr hier.

Serie Schillerkiez in der taz: Letzte Woche das Interview mit dem Ökonomen Kristof Dascher – der laut über die Voll-Bebauung des Tempelhofer Felds nachdachte – diese Woche die Gegenposition der Initiative 100% Tempelhofer Feld. Die hatten wir letztes Jahr bereits vorgestellt und ihren Gründer Lothar Köster interviewt. Inzwischen hat sich manches getan: So sind die neuen Vertreter anscheinend nicht mehr darauf versteift, dass wirklich 100% unbebaut bleiben. Angesprochen auf Pläne für Sozialwohnungen wurde ein Abrücken von der ursprünglichen Forderung angedeutet:

„Wenn es sozialen Wohnungsbau gäbe, könnte man das vielleicht überlegen“

Weiterhin kritisieren die Vertreter die mangelnde Bürgerbeteiligung bei der Planung:

Generell brauchen wir viel mehr Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung des Feldes. Die Landesregierung will das Feld bebauen – obwohl der Stadtentwicklungsausschuss dazu nicht mal einen Beschluss gefasst hat. Hier geht es letztlich darum, eine Investorenplanung smart durchzuziehen.

Das angekündigte Volksbegehren konnte bisher jedoch immer noch nicht gestartet werden:

„Unsere fünfköpfige Gruppe arbeitet noch an den letzten Paragrafen des Gesetzentwurfs – in ihrer Freizeit. Der Aufwand dafür ist enorm. Zuvor muss aber noch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung die offizielle Kostenschätzung vorlegen. Wann es losgeht, hängt also vom Senat ab.“

Das gesamte Interview könnt ihr in der taz nachlesen.

Seit Donnerstag und noch bis Anfang Dezember gibt in der Ganghoferstraße 2 einen Concept Store. Klingt nicht zwingend berichterstattenswert, aber hier handelt es sich um einen Laden, der nur zu dem Zweck öffnet, Labels aus Neukölln zu präsentieren. Die Aktion ist ein gemeinsames Projekt von Nemona und der [Aktion! Karl-Marx-Straße].

Mehr über das Projekt erfahrt ihr entweder auf der Seite von Neoma oder auf dem Blog Bier statt Blumen.

Auf den Seiten des Facetten-Magazins wird über die Ausstellung “quer|schnitte” berichtet. In der Ausstellung werden die Werke der Neuköllner Malerin Angelika Schneider-von Maydel präsentiert.

Zum Artikel über die Ausstellung bei den Facetten, bitte hier lang.

Musik gibt es am Wochenende u.a. im Valentin Stüberl (Donaustraße 12). The But, Sonntag live ab 20:30 Uhr. Aus Anwohnergründen lohnt sich pünktliches Erscheinen.

 

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