von am 8. November 2013

wochenschau_45-13Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Neukölln forscht. In der Lise-Meitner-Schule in der Gropiusstadt wurde vor zwei Monaten ein Schülerforschungszentrum eröffnet. Deutschlandweit gibt es nur knapp 20 vergleichbare Einrichtungen.

„Das Neuköllner Zentrum versteht sich als Freizeiteinrichtung für naturwissenschaftlich oder technisch interessierte Kinder und Jugendliche. So wie ihre Mitschüler am Nachmittag in einen Sportverein oder eine Musikschule gehen, können sie hier in insgesamt zehn Laboren Tests und Experimente durchführen.“ Wo Berlins kleine Forscher experimentieren können (Morgenpost, 05.11.)

Neu im Kiez. In der Karlsgartenstraße wurde diese Woche ein Bürger- und Familienzentrum eröffnet. Über die Eröffnungsveranstaltung und das breite Angebot des neuen Zentrums berichtet das Facetten Magazin:

„Es reicht vom regelmäßigen Eltern-Kind-Frühstück mit und ohne Kinder, über Näh- und Bastelkurse, eine Krabbelgruppe und Bewegungsangebote bis hin zur Elternberatung. In den beiden oberen Etagen stehen Freizeiträume für Kinder und Jugendliche nebst Besprechungszimmern für die Schulsozialarbeiter zur Verfügung.“Erst die Herausforderung Fluchtweg, nun die Nachhaltigkeit (Facetten Magazin, 04.11.)

Nacht & Nebel. Letztes Wochenende fand die 12. Ausgabe des Kulturfestivals Nacht & Nebel statt. Wir haben am Wochenende ein paar Impressionen gesammelt.

Märchen für alle. Vom 7. bis 22. November finden in Berlin zum 24. Mal die Berliner Märchentage statt. Jeden Tag werden u.a. in der Helene-Nathan-Bibliothek, im Puppenmuseum oder auch im Sufi Zentrum Märchen aus allen Regionen der Welt vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen diesmal französische Märchen. Das vollständige Programm findet ihr hier.

Gedenkstolpern. Zum 75. Jahrestages der Pogromnacht veranstaltet das Museum Neukölln am Samstag, 9. November, einen Stolperstein-Spaziergang entlang der Karl-Marx-Straße. An zehn Orten wird dabei den Opfern des Nationalsozialismus in Neukölln gedacht. Los geht’s um 15 Uhr am Haupteingang des Rathaus Neukölln.

Lesung. Georg Kammerer, Vorsitzender des Ortsverbandes Neukölln der Partei „die Partei“ liest am Samstag in der Ida Nowhere, Donaustraße 79, aus seinem Buch „Alles Kaputtschlagen – Eine Schöpfungsgeschichte“.  Ein Vorgeschmack aus der virtuellen Buchklappe:

„Der atheistische Selbstmordattentäter Kurt S. kann plötzlich unter Wasser atmen. Marieka begegnet tot und vollgekotzt dem Seelenfänger. Mike und Joana kriegen einfach nicht mit, dass sie die Welt retten müssen. Bärchen und Entchen brauchen Gleitcreme. Man kennt die Probleme, man hat das schon tausendmal gehört. Wahr ist es trotzdem. Eine Schöpfungsgeschichte, für die Gott sich zu schade gewesen wäre. Deshalb hat sie auch Georg Friedrich Kammerer geschrieben.“ Ab 19:30 Uhr.


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