von am 26. Oktober 2012

Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Links der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Zur Zeit werden vermehrt Asylanträge gestellt. Der Andrang komme vor allem aus Serbien und Mazedonien sowie aus Syrien. Und weil die Plätze zur Unterbringung in Berlin sehr knapp sind, wird nun nach neuen Möglichkeiten Ausschau gehalten.

Vor diesem Hintergrund lud die Neuköllner CDU am 9. Oktober in Rudow zu der Veranstaltung „Asylbewerberheim in Rudow?“. Konkret ging es unter anderem um ein Grundstück am Teltowkanal, das ab 2014 für den Bau einer Schule vorgesehen ist. Auf dieser Veranstaltung sollen sich laut taz auch Mitglieder der NPD aufgehalten haben:

„Im Raum entdeckten die Grünen das NPD-Landesvorstandsmitglied Sebastian Thom und eine einstellige Zahl von Anhängern. Francisca Fackeldey von den Grünen sagt, sie habe den CDU-Abgeordneten Hans-Christian Hausmann gebeten, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen. ‚Die Antwort war, er verstehe mein Problem nicht. Die NPD sei eine zugelassene Partei.'“

Die Neuköllner Grünen kritisierten anschließend in einer Pressemitteilung, dass die veranstaltende CDU, insbesondere vor dem Hintergrund der rechtsextremistischen Anschläge in den letzten Wochen, mehr Zivilcourage und Sensibilität hätte zeigen sollen.

In der Berliner Zeitung hat Elmar Schütze ein ausführliches Portrait über Heinz Buschkowsky geschrieben. Darin skizziert er den Bezirksbürgermeister als „ursozialdemokratisch“ und enttäuschten Idealisten auf der einen, sowie als Pragmatiker mit „Hang zur Polemik“ auf der anderen Seite. Außerdem verknüpft der Autor Buschkowskys politisches Schaffen mit seinem Lebensweg, der von einer Neuköllner Einzimmer-Kellerwohnung bis ins Rathaus führte.

Das Portrait in der Berliner Zeitung könnt ihr hier lesen.

Kategorie Netter Versuch: Die DTM (Deutsche Tourenwagen-Masters) findet, das Tempelhofer Feld eigne sich wunderbar für Autorennen und hat deswegen laut Tagesspiegel bereits „ganz sachte beim Berliner Senat vorgefühlt“. Dort gabs eine höflich formulierte Absage:

„Der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dennis Buchner, findet das Ansinnen spontan ‚abwegig‘. Wenn die DTM ihre Überlegungen aber in ein „vernünftiges Konzept“ gießen würde, könne man sich damit ernsthaft beschäftigen.“

Zum ganzen Artikel im Tagesspiegel, bitte hier lang.

Morgen Abend treten im Valentin Stüberl Nicolas Sturm & das Klingen Ensemble auf.

Los gehts, wie immer pünktlich, um 21 Uhr. Wer zuerst kommt, hört zuerst!

 

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