von am 11. Oktober 2013

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Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Ausgebucht. In der Teupitzer Straße wurde letzten Monat Neuköllns erstes Wohnheim für obdachlose Frauen eröffnet. Die 11 Einzel- und 16 Doppelzimmer des Domus Rixdorf sind bereits alle belegt.

„Viele der Frauen sind Scheidungs- und Trennungsopfer, wurden zwangsgeräumt oder fanden für sich und ihren Nachwuchs keine bezahlbare Wohnung. Dank der Einrichtung bleibt so derzeit acht Kindern das Leben auf der Straße oder in gemischten Obdachlosen- heimen erspart.“ “Die älteste Bewohnerin ist 92 Jahre, die jüngste 17 Tage alt” (Facetten Magazin, 09.10.)

Quo vadis, Milieuschutz? „Wir glauben nicht, dass eine solche Erhaltungsverordnung tatsächlich einen weiteren Mietenanstieg stoppen könnte“. So lässt sich Thomas Blesing (SPD), Bezirksstadtrat für Bauen, Natur und Bürgerdienste, in der Berliner Woche zitieren. Es geht um den Milieuschutz, der Luxussanierungen verhindern und so steigenden Mieten entgegenwirken soll. Dass der Milieuschutz allein den Mietanstieg verhindert, hat zwar niemand behauptet, aber wenn es nach dem Stadtrat geht, scheint das wohl der Maßstab zu sein, den das Instrument erfüllen muss, um in Betracht gezogen zu werden. Und während in anderen Bezirken der Milieuschutz längst ein beliebtes Mittel ist, soll erstmal in einem unabhängigen Fachgutachten geprüft werden, wieviele Luxussanierungen im Reuterkiez unterbunden hätten werden können, bevor über weitere Schritte nachgedacht wird. Die Untersuchung soll mehrere Monate dauern. Fachgutachten im Reuterquartier soll Klarheit bringen (Berliner Woche, 07.10.)

Ende Gelände. Auf dem Gelände der ehemaligen Frauenklinik am Mariendorfer Weg sollen bis bis zu 1000 neue „hochwertige Eigentumswohnungen“ entstehen. Zur Zeit wird das Gelände entrümpelt. 2014 sollen die Bauarbeiten beginnen. Tausend neue Wohnungen in der früheren Frauenklinik (Berliner Zeitung, 09.10.)

Fundstück. Entspannte Schillerpromenade ist entspannt.

Raus. Heute Abend spielen im Valentin Stüberl, Donaustraße 112, STARING GIRL und HERR HUND. Los geht das (aus Rücksicht auf Anwohner) eher früher als später, allerspätestens um 21 Uhr. Vorgeschmack, siehe unten.

 

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