von am 25. September 2015

wochenschau_39-15Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Milieuschutz für den Reuterkiez. Die Bezirksverordnetensammlung hat diesen Mittwoch beschlossen, dass der Reuterkiez zum Milieuschutzgebiet wird. Der Schillerkiez muss sich noch gedulden – hier ist die Voruntersuchung noch nicht abgeschlossen. Die Entscheidung könnte aber noch dieses Jahr fallen. Auch für die Quartiere Donaustraße, Flughafenstraße, Rixdorf, Körnerpark, Rollberg, Hertzbergplatz, Treptower Straße Nord, Silbersteinstraße und Glasower Straße wurden Voruntersuchungen beschlossen. Bei ähnlichen Ergebnissen wie für den Reuterkiez könnte damit ganz Nord-Neukölln Milieuschutzgebiet werden; dann müssten zum Beispiel Umwandlungen von Miets- in Eigentumswohnungen genehmigt werden. Beschlossene Sache: Milieuschutz für Neuköllns Reuterkiez (Facetten Magazin, 24.07.)

Mann erschossen. Wir sind schockiert über die Vorkommnisse, die sich vor dem Club Del Rex ereigneten, wo wir diesen Sommer auch eine Party veranstaltet haben. Am vergangenen Sonntag früh wurde der DJ des Abends auf dem Nachhauseweg angeschossen, er starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Gegen den mutmaßlichen Täter stellte die Staatsanwaltschaft Strafanzeige. Es soll sich dabei um einen Nachbarn handeln, der eine Waffensammlung besitzt und von Anwohnern mit Schrotflinte auf der Straße gesehen wurde. Unser Beileid den Angehörigen und Freunden des Opfers. Mordermittler verhaften einen Waffennarren (Berliner Zeitung, 21.9.)

Fundstück. Neukölln with attitude.

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Schöner cruisen. Kürzlich hat sich die überparteiliche Initiative „Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln“ gegründet, die sich diese Woche das erste Mal getroffen hat. Ihr Hauptkritikpunkt: Neukölln verschläft bisher, dass immer mehr Menschen aufs Fahrrad als Hauptverkehrsmittel setzen und der Radverkehr deshalb mehr Platz benötigt. Die Initiatorin Saskia Ellenbeck sagt: „Mit dem Netzwerk wollen wir der Politik zeigen, dass hier massive Verbesserungen nötig sind. Und vor allem wollen wir zeigen, dass wir viele sind.“ Mitstreiter sind jederzeit willkommen. Mehr Infos auf Facebook und der Website.

Raus zur Musik. An der „Nacht der kleinen Venues“ heute Abend beteiligen sich vier Neuköllner Kneipen: Valentinstüberl, Barcafé ES, Hepcats‘ Corner und Oblomov. Dort erwarten euch Filme und Konzerte. Ab 20 Uhr, alle Infos auf Facebook.

Raus zum Helfen. Viele Initiativen leisten Unterstützung für Geflüchtete und geben Tipps für alle, die sich noch engagieren wollen, aber nicht genau wissen wie. Wir sagen euch, welche Veranstaltungen in den kommenden Tagen wo geplant sind. Ergänzungen erwünscht! Geflüchtete unterstützen und kennenlernen (neukoellner.net, 23.09.)

Raus zum Tanzen. Das Label Kashual, spezialisiert auf leicht verschrobene elektronische Musik, holt den Londoner DJ Howard Williams, auch bekannt als Japan Blues, für eine Party ins Sameheads. Er besitzt eine beachtliche Sammlung an japanischer Musik aus den 30er bis in die 80er Jahre. Ebenfalls am Deck: Die DJs Philipp Matalla (kann) und Bronx Noise (kashual plastik). Am heutigen Freitag, ab 23 Uhr. Zum Facebook-Event.

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