von am 27. September 2013

wochenschau_39-13

Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlung fürs Wochenende.

Außenansicht. Wenn zwei Typen, um die 40, Wohnsitz Prenzlauer Berg, eine Woche lang Urlaub in Neukölln machen und darüber schreiben, stehen die Alarmglocken auf Klischee. Nicht so in der Geschichte von Thomas Lindemann, die viele kleine Details in ein Bild fasst.

“ (…) am Herrfurthplatz, einer verwunschenen Oase mitten im angeblichen Problemkiez, sitzen die Tätowierten, die Penner und die Intellektuellen auf demselben Bürgersteig. Vor dem Penny betteln gealterte Punks. Im neuen Eiscafé mit leckeren Sorten und dem albernen Namen ‚Mos Eisley‘ schläft die Bedienung an einem Tisch.“

Die Geschichte vom Cluburlaub in Neukölln: „Ich bin dann mal nebenan“ (FAZ, 24.09).

#btw13. Die gute Nachricht: Während Deutschland sich tiefschwarz färbte, bleibt Berlin einziger bunter Fleck der Nation (Die Wahlergebnisse für ganz Berlin gibts beim Tagesspiegel). Neukölln wählte gegen den Trend und kürte Fritz Felgentreu für die SPD zum Wahlsieger nach Erststimmen. Damit ist das neukoellner.net-Publikum höchst repräsentativ – Felgentreu gewann auch beim Kandidatencheck vor der CDU-Kandidatin Schwarzer.

Walter-Ulbricht-Gedächtnis-Kinn. Warum Felgentreu gewonnen hat, glaubt die Berliner Zeitung erkannt zu haben: „Dr. Fritz aus Neukölln“ (Berliner Zeitung, 23.09).

Tempel-Talk. Bei tv.berlin gings im „Stadtgespräch Politik“ um die Zukunft des Tempelhofer Felds. Im Talk: Felix Herzog von der Initiative 100 Prozent Tempelhofer FeldAntje Kapek (Die Grünen), Fraktionsvorsitzende und stadtentwicklungspolitische Sprecherin sowie Daniel Buchholz (SPD), stadtentwicklungspolitischer Sprecher.

(zu Teil 2 hier entlang)

Bauen/Nicht bauen. Und während Gunnar Schupelius, der Franz Josef Wagner-Kommentator der B.Z., sein Unverständnis für die Initiative angesichts des Wohnungsmangels in Berlin äußert, zeigt eine neue Studie auf, wo in Neukölln überall Platz für neue Wohnungen ist. Ergebnis: ein Potenzial von rund 14.000 Neubauwohnungen. „Neuköllnopoly: Neue Studie weist Wohnungsbau-Potenziale im Bezirk aus“ (Facetten Neukölln, 25.09).

Raus. Am Samstag empfiehlt sich das Gelegenheiten mit einem Konzert. Spank aus Irland sind im Haus, Beginn 20.30 Uhr, Soundprobe wie immer anbei:

Die U7 wird geflickt. Weil’s schon mit der U8 so viel Spaß macht, gibts im November/Dezember (das genaue Datum steht noch nicht fest) Ersatzverkehr bald auch auf der U7, zwischen den Stationen Grenzallee und Rudow (macht 6,5 Kilometer Busvergnügen). Schöne Bescherung auf der U-Bahn Linie U7 (tagesspiegel).

 

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