von am 13. September 2013

wochenschau_37-13

Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlung fürs Wochenende.

Startschüsse. Laut B.Z. fiel am Donnerstag der Startschuss für die Bebauung des Tempelhofer Feldes. Am südlichen Rand sollen 1700 neue Wohnungen entstehen. Der zweite Startschuss am Tempelhofer Feld fällt morgen: Die Initiative 100% Tempelhofer Feld startet die Unterschriftensammlung für ihren Gesetzentwurf gegen die Bebauung des Feldes. Sollten sie die angepeilten 200.000 Unterschriften sammeln, könnte schon bei der Europawahl im Mai 2014 zusätzlich auch über die Zukunft des Feldes abgestimmt werden. 1700 Wohnungen am Tempelhofer Feld (B.Z., 12.09.) / Wettrennen um Tempelhof (taz, 12.09.)

Klage. Die Fraktion der Piraten im Abgeordnetenhaus verklagt das Arbeitsamt Neukölln vor dem Berliner Verwaltungsgericht. Der Grund: Die Piraten sind unzufrieden mit der Art und Weise, wie das Amt seiner Auskunftspflicht nach dem Informationsfreiheitsgesetz nachgeht. Siehe auch hier, die Ankündigung der Fraktion.

Fundstück. 

Nachwuchs. Diese Woche wurde bekannt, dass im April in Neukölln ein Kind geboren wurde. Soweit so unspektakulär, wäre das Kind nicht von einem Mann geboren worden. „Der Vater wurde mit den Körpermerkmalen einer Frau geboren, fühlt sich als Mann und ist als solcher auch gemeldet“, schreibt die B.Z.. Skurril: Im Personenstandsregister wird er sowohl als Mann, wie auch als Mutter des Kindes geführt. Dagegen versucht sich er sich nun zu wehren. Berliner Mann, der Baby bekam, klagt vor Gericht (B.Z., 10.09.)

Machtfragen. Heute Abend laden wir zur großen Podiumsdiskussion zwischen den Direktkandidaten der CDU, SPD, Grünen, Linken, FDP und Piraten für Neukölln. Los gehts ab 19:30 Uhr in der Villa Neukölln, Hermannstraße 233. Zur Vorbereitung könnt ihr hier zwei kurze Interviews mit Fritz Felgentreu (SPD) und Christina Schwarzer (CDU) aus der B.Z. nachlesen. Garantiert ausführlicher wird es heute Abend. Was heute Abend garantiert nicht passiert: Die MLPD singt „Highway to Hell“. Aber das hatten wir ja auch schon.

Raus. Morgen findet das 180. Rixdorfer Strohballenrollen statt. Die 2008 wieder eingeführte Tradition des Strohballenrollens verbindet seit 1737 die deutschen und böhmischen Einwohner von Rixdorf. Das komplette Programm rund um den Rollwettbewerb ist hier abrufbar. Unten eingebettet: Eindrücke vom letzten Jahr. Ab 14 Uhr am Richardplatz.

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