von am 7. September 2012

Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Links der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Nordneukölln ist bemerkenswert gut mit Kita-Plätzen ausgestattet, berichtet das Berliner Abendblatt. Als überversorgt gelten das Kuchenstück zwischen Hermann- und Karl-Marx-Straße sowie Rixdorf. Hier ziehen wenig Kinder hin. Hingegen gibt es immer mehr Kinder (bei guter Kita-Versorgung) in Buckow, Rudow und – man höre und staune – im Schillerkiez. Ansonsten sieht es aber düster aus. Mangelnde Versorgung bei gleichzeitig wachsender Kinderzahl erfahren gleich vier Quartiere: Köllnische Heide, Britz, Gropiusstadt und Buckow Nord.

Neuköllner Reisen, die Erste: Benjamin Marx, der das Roma-Haus in der Harzer Straße erfolgreich aufpäppelt, ist nach Rumänien gefahren. Er will sehen, was er noch so alles für die Roma tun kann. Der Tagesspiegel war dabei und berichtet.

Einen Preis gab es diese Woche für die Kurzdoku „Little Miss Neukölln“, die schon bei der Neuköllner Kurzfilmwanderung für gehörig Begeisterung sorgte (wir berichteten). Der Film von Stefan Höh und Stephan Altrichter bekam den Robert Geisendörfer-Preis verliehen, den Medienpreis der Evangelischen Kirche. Da der Film aus der Reihe „stark!“ von ZDF tivi stammt, darf er hier ausgiebig genossen werden.

Neuköllner Reisen, die Zweite: Die Neuköllnerin Heike Schmidt hat bei einer RTL II- Doku-Soap mitgemacht. In Tunesien hat sie einen Mann geheiratet. Reichlich verbittert beklagte sie sich nun in der B.Z., wie der Sender mit ihr umgegangen sei.

Die Neuköllner Comedyqueen Jilet Ayse hat (vermutlich!) ihre Seele verkauft und kommentiert nun Prominachrichten auf der Homepage der größten deutschen Boulevardzeitung. Wer wissen will, was sie etwa über Prinz Harry denkt – aktuell Englands berühmtester Nackedei – verklicke sich hier entlang.

Wochenendtipp: Wer nicht aufs Berlin Festival möchte, und wem auch das Sommerfest von zuhause e.V. nicht zusagt, der mag sich vielleicht am Samstag der guten alten Tradition des Popraci zuwenden. Das Strohballenwettrollen ist eine alte böhmisch-rixdorfsche Tradition, die seit 2008 immer im September eine Wiederbelebung erfährt. Mitmachen kann man dieser Jahr nicht mehr, anmelden für 2013 ist aber auf der Homepage ab sofort erlaubt. Zugucken sowieso!

Ein paar Impressionen gefällig? Voilà.

 

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