von am 22. August 2014

wochenschau_34-14Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlung fürs Wochenende.

Mitarbeit: Anne Stephanie Wildermann

Investorenmätzchen. Es tut sich was auf dem Gelände der ehemaligen Frauenklinik im Mariendorfer Weg in Neukölln: Die Immobilienfirma Comer Group aus Berlin will auf der Gesamtnutzfläche von 37.000 Quadratmetern hochwertige Appartements errichten und diese anschließend verkaufen.

Die Frauenklinik war zwischen 1913 und 1917 errichtet worden. 2001 wurde sie von Vivantes übernommen und vier Jahre später geschlossen, nachdem das Mutter-Kind-Zentrum im Klinikum Neukölln eröffnet wurde. 2007 wurde das Gelände am Mariendorfer Weg verkauft.

Leider gibt das Unternehmen nicht an, wann die Bauarbeiten beginnen, geschweige denn, wann die Appartements fertig sind. Auch auf mehrmalige Nachfrage (seit Oktober 2013) von neukoellner.net hat die Comer Group nicht reagiert. Es ist also noch unklar, für welches Klientel die Wohnungen gedacht sind und zu welchen Preisen sie veräußert werden sollen. Aber es ist davon auszugehen, dass die Sanierung zu teuer ist, als dass Sozialwohnungen entstehen.

Unsere neue Chefredakteurin Regina Lechner

Regina Lechner

In eigener Sache. 

Seit vergangener Woche haben wir eine neue Chefredaktion. Nach über drei Jahren ist Max Büch auf eigenen Wunsch von seinem Posten zurückgetreten und freut sich, jetzt wieder mehr Zeit fürs Schreiben zu haben.

Die neue Chefredaktion bilden Regina Rechner und Sabrina Markutzyk.

Unsere neue stellvertretende Chefredakteurin Sabrina Markutzyk

Sabrina Markutzyk

Die Wochenschau wünscht der neuen Redaktionsspitze viel Erfolg und dankt Max für seinen Einsatz in den vergangenen Jahren.

 

 

 

 

Mitmachen I. Am 01. September werden die Erstklässler in Neukölln eingeschult. Viele Familien können sich keine Schultüte für die Kleinen leisten. Daniela Lungwitz aus dem Schillerkiez möchte mindestens 600€ sammeln, um wenigstens 20 Kindern aus dem Kiez ein ordentliches Geschenk mit Süßigkeiten, Stiften, Radiergummis und Federtaschen zu ermöglichen. Es fehlen immer noch 420€. Auch Sachspenden werden angenommen. (Berliner Woche, 11.08.)  Direkt zum Spenden

Mitmachen II. Eigentlich wollten sie ein kleines Hostel aufbauen und Touristen für soziale Projekte engagieren. Da dies aber noch ein bisschen dauern kann, haben Hanna Lutz und Stephanie Frost jetzt erstmal die Freiwilligenbörse (V)ostel für Touristen gegründet. An einem Aktionstag am 13.09. wollen sie auf dem Freundschaftsplatz Müll sammeln, Baumscheiben bemalen und bepflanzen. (Tagesspiegel, 19.08.)

Mitmachen III. Simi Will, die großartige Barkeeperin des Valentins Stüberl in der Donaustraße und Freundin des neukoellners, macht seit 15 Folgen ihre Abendshow „Simi will Format„. Jetzt hat sie eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um die Zukunft der Show zu sichern, die bisher komplett eigenfinanziert ist. (Berliner Woche, 18.08.) Direkt zum Spenden.

Besser als Tatort. Vier Brüder haben ihre Eltern verloren und versuchen, sich nun mit Einbrüchen ihr Leben zu finanzieren. Das ruft die Polizei auf die Spur, angefangen bei der leicht verpeilten Komissarin Schabrowksi. Einer der Jungs wird angeschossen. Doch eine extrem lässige Nachbarin kann die Jungs auf den Pfad der Tugend zurückbringen. Inklusive blauer Krücken.

All you need is love. Weil nicht nur Saboteure die S-Bahn stoppen können. Nehmt das, Kabeldiebe! Verliebtes Paar stoppt S-Bahn (Tagesspiegel, 13.08.)

Pure Poesie. 

 

Raus I. Freitag gibts Magic Waves und Träume in Neon – mit Acid Hausmeister in der Loftus Hall. Alle Infos hier, könnte so klingen:

Raus II. Man glaubt es kaum, aber am Montag soll die U8 tatsächlich wieder durchfahren. Die Bahnhöfe sind dann frisch renoviert. Während die Bahnhöfe Boddin- und Leinestraße historische Fotos zieren werden, hat man sich bei der Hermannstraße für das Motiv Großstadtdschungel entschieden. An den Säulen prangen Bilder von bedrohten Tierarten. ( Berliner Morgenpost, 20.08.)

Und, ach ja:  Nur noch 78 Wochen, bis die Karl-Marx-Straße wieder offen ist.

Au ja, ich spende via: PayPal | Überweisung | Bankeinzug | Flattr

 

 

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