von am 20. Juli 2012

Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Links der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Der englischsprachige Blog Finding Berlin machte eine Erkundungstour durch die geräumten Kleingartenanlagen in Neukölln, die der A100 weichen sollen. Die Fotos der verlassenen Lauben könnt ihr euch hier ansehen.

Kommenden Freitag starten in London die Olympischen Spiele. Erstmalig wird auch für diese Sportveranstaltung ein großes Public Viewing in Berlin veranstaltet, und zwar auf dem Tempelhofer Feld. Wie die Berliner Zeitung berichtet, soll sich die Veranstaltung nicht nur auf das „Viewing“ beschränken, sondern auch diverse Möglichkeiten bieten, selbst aktiv zu werden:

„Wir wollen den Gedanken ‚Dabeisein ist alles‘ leben“, sagt Stiebitz. Deshalb wird man auf dem Tempelhofer Feld nicht nur olympische Sportarten ausprobieren können, sondern es gibt auch sogenannte Slowlympics – mit Rückwärtssprint, dem langsamsten Radrennen der Welt oder Sackhüpfen. Aufgebaut werden auch eine 100-Meter-Bahn für Läufer, Fußball- und Beachvolleyball-Areale.

Zum ganzen Artikel geht es hier.

Der palästinensische Wohltätigkeitsverein Al-Huleh beschwerte sich via Pressemitteilung über vermehrt rassistische Provokationen im Schillerkiez. Regelmäßig wurden die Hauswand des Vereins beschmutzt. Nun bittet der Verein Anwohner und Polizei um Hilfe.

Die Pressemitteilung zum nachlesen (via nk44).

Die Gropiusstadt wird 50 Jahre alt. Ab kommenden Mittwoch finden deswegen wöchentlich auf dem Lipschitzplatz Veranstaltungen statt. Das ganze Programm und die Geschichte der Gropiusstadt könnt ihr auf den Seiten des Quartiersmanagement nachlesen.  Los gehts mit Combo Légero, dem Akkordeonorchesters ASN Berlin e.V..

Beim Kunstreuter macht man sich Gedanken und Sorgen um die Zukunft der Kunst- und Kulturfestivals in Neukölln wie die 48 Stunden, Nachtundnebel und und und. Wie man die Festivals trotz wegfallender Förderung weiter am Leben erhalten kann, wird am Mittwoch, den 25. Juli beim „Meetisch“ in der Yuma Bar erörtert.

In der WerkStadt wird heute ab 19 Uhr „Democratic Wine Tasting“ veranstaltet: Für 10 Euro Eintritt bekommt ihr ein Glas und dürft 10 verschiedene Weine testen. Nachdem alle ausführlich getestet haben, kommt es zur Abstimmung, welche Weine diesen Sommer auf die Weinkarte der WerkStadt kommen. Eine sehr demokratische Weinkarte.

Ulrike Haller (Gesang) und Mike Russell (Gitarre) spielen zusammen Jazz und treten heute Abend im Fincan, in der Altenbrakerstr. 26, auf. Los gehts ab 20 Uhr und wie üblich liegt der Eintritt, je nach Ermessen und Können, zwischen 3 bis 8 Euro. Probehören below.

Wer sich als Musiker in Neukölln etablieren will, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen und seine Bewerbung für die dritte Ausgabe von „Unser Lied für Neukölln“ beim Heimathafen einreichen. Mehr dazu

PS zu Wochenschau-in eigener Sache: Aktuell existiert ein Referentenentwurf zum Leistungsschutzrecht. Sollte dieser Entwurf Gesetz werden, wäre die Wochenschau in dieser Form nicht mehr realisierbar, da wir nicht mehr unentgeldlich auf andere Publikationen verlinken dürften. Wer sich ausführlicher damit beschäftigen möchte, der klicke bitte hier.

 

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