von am 10. Juli 2015

wochenschau_28-15

Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Neukölln unter die Lupe nahm die Berliner Zeitung in einem Klischee-Check à la „Berlin ist out – stimmt das wirklich?“. Solcher Füllcontent kann meist nicht viel. Hier verriet die Autorin ihre Lustlosigkeit gleich im Teaser  – „Auch wenn nur wenige Vorurteile den Realitätscheck überstehen, steckt doch ein Funken Wahrheit in ihnen.“ Schon klar. „Alle Wünsche werden klein, gegen den gesund zu sein“ ist auch eine Erkenntnis.  Neukölln wurde dann unter „Neukölln ist Ghetto“ abgefrühstückt. Der Realitätscheck? Das Runterschreiben von Klischees in Form von schnell gegoogelten Kriminalitäts- und Hartz-IV-Daten. Das Ergebnis? Bei so vielen Klischees muss etwas Wahres dran sein. Bitte nicht nochmal Berliner Zeitung, das könnt ihr besser.

Habt euch lieb in Neukölln.


Im Kolosseum aka Columbiabad
gab es diese Woche „Wasser und Spiele“ mit jungen Gladiatoren aus allen Herren Ländern. Der Unterschied zum alten Rom: Die alljährlichen Massenschlägereien in Neuköllns Freibad nerven nur; keiner braucht sie. Zum letzten Mal hat es uns diesen Sommer sicher nicht genervt. Fast hätte es schon „Wasser und Spiele“ Teil II gegeben…

Watt passiert, wenn Christus wiederkommt? Neuköllns SPD-Bundestagsabgeordneter Fritz Felgentreu weiß Bescheid, wenn ein besorgter Bürger das wissen will. Bitte auf den Link im Tweet gehen und the whole story lesen, es lohnt sich.

Raus I. Wir werben auf allen Kanälen für diese Veranstaltung, weil sie wichtig ist: Support für syrische Flüchtlinge, die in Griechenland gestrandet sind: „Flucht nach vorn“ am Freitag dem 10. Juli in der Loftus Hall ab 23 Uhr. Auch ohne guten Zweck reicht das fantastische Line-up für ein famoses Fest.

Raus II. Durchfeiern von Freitag, dem 10. bis Montag, dem 13. Juli 24 Uhr? Geht beim „Magic Waves Summer“ Festival in der Griessmühle. Eintritt 20 Euronen für die gesamte Feierei, 12 für die Tageskarte.

Raus III. Sonntag aufstehen, Wetter geil? Dann musst du beim Kranich sein. Irgendwann Mittags legen Fanfara Kalashnikov auf dem Klunkerkranich los. Ach ja, und Frühstück gibt es dort von 10 bis 16 Uhr.

Au ja, ich spende via: PayPal | Überweisung | Bankeinzug | Flattr

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.