von am 10. Juni 2016

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Immer wieder freitags. Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Enthüllt von uns zum EM-Auftakt: Lewandowskis geheime Trainingsmethode. Ansonsten gilt: Habt Spaß am Ballsport! Unsere Top 3 Destinationen, um in Neukölln der Europameisterschaft zu frönen:

I. „Luftgarten“ auf dem Tempelhofer Feld – endlos viel Platz

II. „Flaschenzug“ in der Emserstraße – Leinwände und Kicker satt

III. „Valentinsstüberl“ in der Donaustraße – nahezu perfekter Bier-bestellen-und-erhalten-Kreislauf

Verdammt. Was Monsanto für den Bio- und Chemiesektor ist, sind die Samwer Brüder für die Internetbranche in Deutschland: die Verkörperung des Bösen in Unternehmergestalt. Das Prinzip der Drei: Geschäftsmodelle für das Internet-Business hochjazzen und schnell wieder abstoßen; Nachhaltigkeit gehört definitiv nicht zum Geschäftsmodell der Samwer Brüder. Dafür sagt man ihnen einen untrüglichen Instinkt für das schnelle Geld nach. Für Neukölln kein gutes Zeichen. Denn hier treten die Drei nun auch als Immobilien-Investoren auf. Laut dem Manager Magazin gehört den Samwers schon ein Wohnblock im Reuterkiez.

Gereizt. Die Stimmung in der türkischen Community Berlins ist nicht die Beste nach der Armenien-Resolution des Bundestages. „Kein Lamm für Lammert“ von neukoellner.net Autor Torben Lehning erkundet die Reaktionen in Berlin-Neukölln.

Glückwunsch! Das Stadtführungsprojekt „queerstadtein“ aus Neukölln feiert sein dreijähriges Bestehen. Hier führen euch ehemalige Obdachlose und Refugees durch das dicke B und zeigen, wie sie die Stadt erleben.

Neuköllner Porzellan. Gesehen im Netto, Sonnenallee

Foto: Björn Müller für neukollner.net

Foto: neukoellner.net

 

Wahlkampfvideos from Hell: Diese Kandidatin der CDU für die Gropiusstadt spricht kein Wort, spielt dafür mit Schlangen und steht in Telefonzellen herum.

Raus I. Aus Rücksicht für EM-Verächter: Im Café Fincan gibt es am Freitag, dem 10. Juni ab 19 Uhr einen „Indian Evening“ mit Chaitee, indischem Buffet und einem „Full Indian classical concert“.

Raus II. „Polen aus erster Hand“ gibt es von unserem neukoellner.net Kollegen Philipp Fritz, der ein halbes Jahr für die Berliner Zeitung in Warschau war. Wer wissen will, wie die Polen ticken und wie die aktuellen Konflikte dort zustande kommen, sollte den Gesprächsabend nicht verpassen. Samstag, den 11. Juni ab 19 Uhr im Buchbund, Sanderstraße 8.

Raus III. Naima Husseini stellt am Sonntag, den 12. Juni ab 16 Uhr im Klunkerkranich ihr neues Album „Immer alles“ vor.

 Zu guter Letzt. Der EM-Song von unserem guten Mann aus NK, Kazim Akboga:

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