von am 16. Mai 2014

wochenschau_20-14
Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlung fürs Wochenende.

Kuratiert von Sabrina Markutzyk und Dominik Sindern

Statusbericht. “Die bisherigen Projekte sind gut, aber nicht genug” lautet die Bilanz im  4. Neuköllner Roma-Statusbericht, der am Montag veröffentlicht wurde:

“Der Neuköllner Roma-Statusbericht zeigt, dass viele Roma hier prekär leben. Doch der Bezirk bemüht sich – manchmal bis hin zu einer Positivdiskriminierung.

So finden Roma schwerer Arbeit, werden öfter unterbezahlt oder erhalten seltener Wohnungen. Zudem haben zugezogene Roma, die in Deutschland leben, Schwierigkeiten, ihren Krankenversicherungsschutz geltend zu machen, also auch Probleme mit der Gesundheitsversorgung.”

Das “Achtung vor Positivdiskriminierung” brachte Franziska Giffey bei der dazu am Montag stattgefundenen Tagung „Rumänische Roma in Berlin“ ein, wo sie sich gegen die in Neukölln derzeit praktizierte Roma-spezifische Förderung aussprach, denn: “Projekte wie Sommercamps, die kostenlos sind, führten zu Positivdiskriminierung, wenn alle anderen zahlen müssen, sagte Giffey.” In der Vorreiterrolle (taz.de, 14.5.).

Apropos. Franziska Giffey ist neue Vorsitzende der Neuköllner SPD und folgt auf Fritz Felgentreu, der nicht mehr angetreten war.

Neues von unseren MdBs, Folge 7: Auslandsaufenthalt

 

#BringBackOurGirls. Vor der Sehitlik-Moschee (Columbiadamm) haben Gemeindemitglieder gegen Boko Haram demonstriert, die in Nigeria über 200 Mädchen in ihrer Gewalt haben. Gemeinde setzt Zeichen gegen nigerianische Islamisten (Tagesspiegel.de, 15.5.).

Fundstück. Der Tourist.

Aufruf. Der Projekt- und Ausstellungsraum Studio Chérie (Hobrechtstraße 66) veranstaltet während den diesjährigen 48 Stunden Neukölln einen offenen Fotowettbewerb zum Thema „Courage“. Bewerbungen können noch bis zum 20. Mai eingereicht werden. Alle Infos gibt es hier.

Raus. Einen soften Einstieg ins Samstag-Abend-Amüsement bietet am Samstag die Blume (Fontanestr. 32). Emaline Delapaix, die irgendwo zwischen Folk und elektronischer Musik schwebt, gibt ein Acoustik-Konzert. Ab 20 Uhr.

 

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