von am 6. Mai 2016

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Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Aufreger der Woche in Neukölln war die Besetzung einer Ferienwohnung am Maybachufer durch Aktivisten. Deren Anliegen: Druck erzeugen, damit die Politik das neue „Zweckentfremdungsgesetz“ wirklich durchsetzt. Das seit 1. Mai geltende Gesetz verbietet die Vermietung kompletter Privatwohnungen an Berlin-Urlauber. Bei Verstoß droht ein Bußgeld von bis zu 100.000 Euro. Einzelne Zimmer anzubieten, bleibt erlaubt. Das Gesetzeswerk soll dazu beitragen, den Wohnungsmangel in Berlin zu lindern. Seine eigene Wohnung an Urlauber vermieten; was früher eine sinnvolle Marktnische war, ist in den letzten Jahren über Airbnb und andere Anbieter zum großen Business geworden. Die Bezirke sollen 64 Angestellte bekommen, um Vermietungssündern auf die Schliche zu kommen.

Einreihen bitte. Am Samstag, dem 7. Mai, heißt es Berlin „nazifrei“ halten. Los geht es um 13 Uhr am Hackschen Markt. Im März konnten sich die Nazis bei ihrem letzten Aufmarsch ungehindert im Regierungsviertel rumtreiben; das sollte nicht noch einmal passieren. Wer Inspiration für den Kampf gegen Rechts sucht, dem sei unsere neue Zeitreise „Widerstand im Arbeiterbezirk“ ans Herz und den Verstand gelegt.

Fast & Furious hat sich Neukölln verändert. Die Erkenntnis ist nicht neu, aber hier schön aufbereitet: eine Mulitmedia-Slideshow der Morgenpost zeigt, wie Gebäude und Strukturen 2006 aussahen und wie heute, 2016.

Filmchen schauen. Eine neue Folge der Hipster-Soap „Ecke Weserstraße“ ist draußen…

Aufforsten ist angesagt. Das „O Tannenbaum“ in Neukölln musste letztes Jahr wegen Lärm schließen. Diesen Sommer will das feine Trinkloch wieder seine Tore öffnen. Statt Sonnenallee 27 heißt es dann Karl-Marx-Straße 28. Mit Schallschutz! Dafür crowdfunded die „O Tannenbaum“-Crew gerade. Gerne supporten!

Raus I. Für den Frühjahrsputz: In der Griessmühle ist am Freitag, dem 6. Mai, Trödelmarkt angesagt. Ein klarer Fürsprecher sind die Öffnungszeiten: Der „Mühlenmarkt“ hat von 16 bis 24 Uhr geöffnet.

Raus II. Jaaaaaa, Bällebad! Dazu lädt der Keller ein. Am Freitag, dem 6. Mai, bei „Kunterbund im Untergrund“ Los geht’s um 23 Uhr.

Raus III. Gönn dir Gediegenheit: „Tropical Sabbath“ auf dem Klunkerkranich, am Samstag, dem 7. Mai. Mit dabei: ein Norweger namens Jarle Brathen:

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