von am 4. Mai 2012

Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Links der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Vor ein paar Wochen wurde dieser Hilferuf an einem Fenster am Maybachufer gesehen:

Dahinter steckt Nuriye Cengiz, 63 Jahre, schwerbehindert. Seitdem das Hau,s in dem sie wohnt, 2008 verkauft wurde, versucht die neue Hausverwaltung, sie zum Ausziehen zu motivieren bewegen. Die ausführliche Geschichte ihres Kampfes gegen die neuen Hausbesitzer könnt ihr hier in der taz nachlesen.

Im Rollbergviertel ist der Verein Morus 14 beheimatet, der sich mit über 200 Ehrenamtlichen zur Förderung der Bildung von Kindern und Jugendlichen einsetzt.  Die ZDF-Sendung Blickpunkt hat den Verein besucht und einen kurzen Beitrag darüber produziert. Dieser lässt sich hier ansehen. Und immer dran denken: “Auf den Boden zu spucken, ist nicht so elegant, ne”.

Letzten Samstag wurde in der Weisestraße 47 für ca. 3 Stunden ein leer stehendes Haus besetzt. Die Hintergründe dazu hat das Blog nk44 gesammelt.

Unsere Party letzten Samstag war super, nochmal ein großes Danke an Euch und an die Grießmühle for being such a great location!

Unsere Tipps für dieses Wochenende:

Heute Abend gibt es nichts geringeres als die digitale Revolution im Laidak! Gut, das liest sich jetzt etwas irreführend, aber der Comic, aus dem gelesen wird, trägt den Titel: “Zuhause während der digitalen Revolution”. Wolfgang Buechs heißt der Autor. Er produzierte den Comicband zusammen mit der Jungle World. Die Lesung beginnt um 20 Uhr.

Der Sender Freies Neukölln hat eine “present-progressive-fiction Webserie” produziert. Genauer die erste Folge davon. “Agora tutti” lautet der Titel der Serie, die um die Occupy-Bewegung herum entstanden ist. Die erste Folge wird nun am Samstag im Freien Neukölln ab 21 Uhr aufgeführt, danach wird gefeiert.

Das war und ist unsere Woche, wir verabschieden uns ins Wochenende mit dem Blick eines Neuköllners auf den 1. Mai in Kreuzberg:

 

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