von am 20. März 2015

wochenschau_12-15Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlung fürs Wochenende.

Enttäuschung. Die Al-Nur-Moschee veröffentlicht eine Presseerklärung zu dem durch die BVV geforderten Verbots des Trägervereins. Darin zeigt man sich pikiert, dass kein Mitglied der BVV den Dialog gesucht habe. Man sei seit 1983 ein integrierter Bestandteil des kulturellen und geistigen Lebens in Neukölln und jederzeit zum Dialog bereit. Auch weist man den Vorwurf zurück, die Mitglieder in eine „Salafitische Parallelwelt“ zu führen. (al-nur-moschee.de)

Wir erachten die in der Deutschen Verfassung garantierte Gleichstellung der Rechte von Mann und Frau als wichtige Errungenschaft.

Aus der Presseerklärung der Al-Nur-Moschee

Aufs Maul, auf die Bühne. Die B.Z. erzählt die Geschichte von Ibrahim El-H. (23), der vor zehn Jahren mit seiner Bande den Kiez um die Pannierstraße terrorisierte. Nach dem Knast ist er nun geläutert und dank einer dort begonnenen Leidenschaft für die Bühne ist er nun ein gefragter Schauspieler. (B.Z., 19.03.)

Hoffnung. Der rbb spricht mit dem nigerianischen Flüchtling Dickson Mobosi, der in Rixdorf wohnt und trotz aller Widrigkeiten die Hoffnung nicht augegeben hat, dass sich seine Geschichte zum Guten wenden wird. (rbb, 18.03.)

Überraschung. Heinz Buschkowsky findet es nicht gut, dass das generelle Kopftuchverbot für Lehrerinnen durch das Bundesverfassungsgericht gekippt wurde. (Die Welt, 13.03.)

Noch Fragen? Die Berliner Zeitung entwarf diese Woche ein kleines Quiz über Neukölln. In acht todesschwierigen Fragen geht es um Themen wie Musik, Geschichte und Buschkowsky-Zitate.  (Berliner Zeitung, 17.03.)

Geschichtsstunde. Abandoned Berlin widmet sich in einem schönen, gut recherchierten Lesestück dem Tempelhofer Feld und liefert ein paar hübsche Fotos mit. (Abandoned Berlin, 17.03.)

 SoFi.

Raus I. Kreisch: Am Montag spielen Tokio Hotel im Heimathafen. Für schlanke 86 Euro kann man Bill, Tom, den mit der Brille und den anderen bei ihrer Clubtour bewundern. Ob es wie in London exklusive Sondertickets gibt, bei denen man viel Geld für nix ausgibt, ist bei Ticketmaster nicht in Erfahrung zu bringen. Laut Homepage ist es aber eh ausverkauft.

Raus II. Die Villa Neukölln erwartet heute abend die französische Band La Gapette. Präsentiert wird von Madame Zik. Los geht‘ ab 21 Uhr.

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