von am 26. Februar 2016

wochenschau_8-16_alterImmer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Der „Schwarze Kanal“ könnte bald verschwunden sein. Neuköllns alternativer Wagenplatz in der Kiefholzstraße ist für eine Flüchtlingsunterbringung auserkoren. Die Fläche findet sich auf einer Liste für 90 zusätzliche Refugee-Unterkünfte in Berlin, die der Senat diese Woche beschlossen hatte. Damit soll Platz für 30.000 Flüchtlinge in der Hauptstadt geschaffen werden. Gegen die drohende Räumung haben am Mittwoch Bewohner und Unterstützer des „Schwarzen Kanals“ vor dem Rauthaus Neukölln demonstriert. Laut Tagesspiegel, stellt sich Bezirksbürgermeisterin Giffey einen Kompromiss vor. Von den insgesamt 8000 Quadratmetern des Grundstücks könnten 5000 genutzt werden, um Modularbauten für 500 Geflüchtete hochzuziehen. Den laut Giffey rund 20 Wagenplatz-Bewohnern würden dann noch 3000 Quadratemter bleiben.

Übrigens. Danke an alle, die beim Tanzgewitter II mitgefeiert haben – es war uns eine Freude! Die nächste #nkstyle Sause steigt bald – mehr Infos findet ihr weiter unten.

Vier Blocks heißt eine Fernsehserie, die die Machenschaften krimineller, arabischer Clans in Neukölln verwurstet. Initator ist der Seriensender TNT. Laufen soll das Ganze dann im Jahr 2017. Mehr Infos dazu auf Serienjunkies.

Gute Sache. Eine Bibliothek für die Refugees am Tempelhofer Feld – dafür sammeln die Macher von „Asylothek Berlin“ gerade Spenden auf betterplace.com.

Raus I. Ist zwar früh, aber bei dem Motto: „Let the sweetness of day fill your lungs“ heißt es zum „7 animals dance lab“ im Café Fincan – Freitag, 26. Februar von 12 bis 14 Uhr.

Raus II. Für die „Oh, schon hell…“-Fraktion: In der Griessmühle Neukölln ist das ganze Wochenende große Techno-Feierei.

Raus III. Zum genüsslichen Schlemmen und sich Laben am Sonntag, dem 28. Februar. Die Süddeutsche Zeitung hat gelistet, was sie für die kulinarischen Tempel Neuköllns hält.

Schön steppen gehen. Im SchwuZ lädt neukoellner.net am 17. März zum „Elektromagnetischen Donnerstag“ – unter anderem mit Chefredakteurin Regina alias Zola und Kai von Glasow:

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Ein Kommentar:

  • Bla sagt:

    Die Solidarität mit Flüchtlingen scheint umgekehrt proportional zu deren Nähe zu verteilt zu sein. Anders lässt es sich nicht erklären, dass nun von dieser Seite auf einmal gegen Flüchtlingsheime demonstriert wird.

    Aber sicherlich findet man irgendwo im gefestigten Weltbild einen Grund, warum Flüchtlinge gerade da nicht wohnen dürfen.

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