von am 1. Februar 2013

 Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky macht weiter: Eigentlich erreicht Buschkowsky dieses Jahr das Pensionsalter und es galt als offenes Geheimnis, dass er deswegen dieses Jahr zurücktreten würde und Dr. Fraziska Giffey, aktuelle Bezirksstadträtin, ihn beerben wird. Doch nun denkt Buschkowsky offenbar daran, bis zur nächsten Wahl 2016 im Amt zu bleiben. Das muss dann die Bezirksverordnetenversammlung genehmigen, was jedoch als sicher gilt.

Im Tagesspiegel äußerte sich der Vize-Fraktionschef der CDU, André Schloßmacher wie folgt zu dem Thema:

„Dem steht nichts entgegen. Buschkowsky ist ein SPD-Politiker, der CDU-Thesen vertritt.“

Gesucht und gefunden. Zum ganzen Bericht im Tagesspiegel.

„Die NPD entdeckt Neukölln für sich“, schreibt die taz und berichtet über eine Veranstaltung, die die NPD im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt angemeldet hat. Bereits letztes Jahr rief die NPD in Rudow zu einer Demonstration auf. Zum Artikel in der taz.

Die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren zur Erhaltung des Tempelhofer Felds ist abgeschlossen. Gestern verkündete die Initiative 100% Tempelhofer Feld, dass sie über 33.000 Unterschriften gesammelt haben und überreichten sie an die Senatsverwaltung. 

In der Berliner Zeitung ist diese Woche ein Artikel über den Schuhladen Nice Urban Footwear erschienen. Der Laden hatte vor kurzem in der Weserstraße eröffnet und wurde seitdem öfter von Gentrifizierungsgegnern attackiert. „Sieben Mal mussten sie in den ersten drei Wochen die Wände überstreichen“, schreibt die Berliner Zeitung. Wen interessiert, was die beiden Besitzer antreibt und warum es sie nach Neukölln verschlagen hat, kann das hier nachlesen.

Als Alternative zum Sneakerladen in der Weserstraße kann man seit dieser Woche über Gidsy eine Führung durch Neukölln buchen, in der kleine versteckte Vintage-Läden abgeklappert werden. Zehn Euro kostet die Führung, mehr Infos gibts hier.

Im Valentin Stüberl wird morgen Abend türkische Musik aufgelegt.Und zwar Pyschofolk aus den 60er und 70er, Schlager Disko, Tmp (türkische elektronische Musik, eine Mischung aus Folklore und Techno) und Minimal/ Tek-House aus der Türkei. Also jede Menge Neues zu entdecken. Einen ersten Vorgeschmack gibts hier, den Rest morgen ab 21 Uhr im Hinterstüberl.

 

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