von am 15. Januar 2016

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Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlungen fürs Wochenende.

Genau das: „Deutschsein ist für mich in erster Linie die große Gabe, alles kritisch und selbstkritisch zu hinterfragen“ so Güner Balci, kurdisch-türkisch stämmige Journalistin, im Interview mit der Welt zur Integrationsproblematik. Balci, die in Neukölln aufwuchs, nennt den Ethos beim Namen, der die wahre Kraftquelle dieses Landes ist – selbstkritisches Engagement, nicht tumber Unterwerfungsaktionismus, wie er immer mehr um sich greift. Der kategorische Imperativ der Bundesrepublik ist kein Kraftmeier sondern ein Sisyphos, der verschämt aus dem Orkus von 1945 gekrochen ist und sich immer noch den Staub abklopft; aber gerade das stete Bemühen und Relativieren des eigenen Tuns machen ihn zum wertvollen Begleiter und eine Gesellschaft, die ihm folgt, stark. Apropos: Ein kleiner Tipp unsererseits für ein Neuköllner Sisyphos-Engagement am Wochenende: die Demo gegen sexuelle Gewalt am Samstag.

Es mundet.

Wochen-Gott von Neukölln auf Social Media war das hier.

Raus I.

Raus II. Für unser DJ-Volk im Kiez: Plattentauschen im Raum B, Wildenbruchstraße 4. Das Ganze steigt am Samstag, dem 16. Januar ab 15 Uhr.

Raus III.  Sameheads und Griessmühle laden zum Festival New Dance Fantasy. Vom 15. bis 17. Januar. Unter anderem mit dabei ist Orgue Eletronique, das House-Projekt des Niederländers Brian Schifj:

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