von am 21. November 2011

„Was heißt denn hier Zigeuner?“ fragten die Veranstalter auf dem ersten Symposium zur Situation der Sinti und Roma in Europa. In Berlin diskutierten Politiker, Künstler und Wissenschaftler Strategien und Perspektiven – auch für Neukölln. Ein Radiobeitrag

Auf dem Symposium der Allianz Kulturstiftung in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Literarischen Colloquium Berlin, ging es vorrangig um eine gesamteuropäische Perspektive auf die aktuelle Situation von Sinti und Roma. Doch auch Neukölln kam vor, denn es gibt Vorwürfe, der Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowksy habe sich in einem Fernsehinterview gegenüber Sinti und Roma rassistisch geäußert. Im Radiobeitrag diskutieren Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats der Sinti und Roma in Deutschland, sowie Emran Elmazi, Vorsitzender der Jugendorganisation von Roma und Nicht-Roma Terno Drom, und Daniel Strauß, Vertreter des Verbandes Deutscher Sinti und Roma über Antiziganismus, die Viefalt der Volksgruppe und über die Aussagen Buschkowskys. Auch die Neuköllner Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport, Franziska Giffey war da. Zumindest zwei Orte in Neukölln seien hier im Zusammenhang mit Sinti und Roma erwähnt: Das Rroma Aether Klub Theater und der Verein Amaro Drom. Lohnenswert ist auch die Ausstellung Reconsidering Roma im Kunstquartier Bethanien in Anlehnung an das Symposium, die noch bis zum 11. Dezember zu sehen ist.

 

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