von am 23. Februar 2011

Ein ereignisreicher Abend mit den Jungstars des Berliner Landesverbandes der Partei „Die Partei“: Sidney Gennies, Dustin Hoffmann und Georg Kammerer.

Wenn es das Schicksal am Samstag gut mit einem Neuköllner meinte, dann spazierte dieser zufällig durch den Körnerkiez, um Zeuge eines historisch nahezu einmaligen Ereignisses zu werden. Schon von weitem konnte man das frenetische Jubelgeschrei hören, die elektrisierend knisternde Spannung in der Luft spüren. Zu Tausenden drängten bereits Einheimische auf den Vorplatz zum Ort des Geschehens und nur einigen wenigen Glücklichen gelang es, einen kurzen Blick auf die Vorkommnisse in der Eckkneipe zu erhaschen. Der Veranstaltungsort, das Laika, musste binnen weniger Minuten zur Gewährleistung der Sicherheit wegen Überfüllung ausnahmslos geschlossen werden.

Dabei war der große Parteivorsitzende selbst gar nicht erschienen. Martin Sonneborn oder „Martin“, wie er laut einer anonymen Quelle von seinen engsten Mitarbeitern liebevoll genannt wird, hatte sich im Vornherein entschuldigen lassen; es gäbe derzeit zu viele Tätigkeitsfelder anderswo zu beackern. Umso ergriffener dürften die anwesenden Kader von den unbändigen Begeisterungsstürmen der ortsansässigen Bevölkerung gewesen sein.

Der, weit über die Bezirksgrenzen hinaus, viel gerühmte Ortsverband Neukölln der Partei „Die Partei“ hatte zu einem seit langem herbeigesehnten Vortragsabend eingeladen und die potentiellen Wähler waren dieser Einladung nur zu gerne gefolgt. Die Forderung des Neuköllner Spitzenkandidaten Sidney Gennies nach einer  „Halbierung der Arbeitslosen“ stieß gerade in dieser Gegend natürlich auf offene Ohren. Neukölln und Berlin müssen „ganz nach oben“ bekräftigte er seine elementaren Forderungen nach einem Wechsel.

Nach zwei weiteren, emotional sehr bewegenden Reden wurde unter dem lang anhaltenden, tosenden Applaus zum krönenden Finale des Abends übergeleitet und dem begeisterten Publikum der mit Preisen überhäufte Dokumentarfilm „Die Partei – Der Film“ vorgeführt. Nach den wilden Jubelzeremonien und entgleisenden Zuständen gelang den anwesenden Partei-Mitgliedern dennoch die Formblätter für eine Unterstützungsunterschrift unter das willige Volk zu bringen. Das Volk war dankbar.

 

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