von am 24. März 2015
Rebecca Gormat

Kann Segeln und hat ein Händchen fürs Campaigning – Rebecca Gormat

Rebecca Gormat will, dass Frauen ohne Gefahr abtreiben können, und sticht dafür in See – eine clevere Idee, wie der Film „Vessel“ zeigt. Die Doku über Gormat und ihre Aktivistengruppe Woman on Waves läuft Mittwoch Abend im K-Fetisch in Neukölln – „Vessel“ ist Teil einer queerfeministischen Filmreihe.

Zum Film:

Rebecca Gormat ist davon überzeugt, dass Frauen selbst über ihren Körper bestimmen sollten. In vielen Ländern rund um den Globus ist Abtreibung aber immer noch gesetzlich verboten und gesellschaftlich geächtet. Die junge Ärztin wollte Frauen, die Hilfe benötigten, nicht im Stich lassen und kam auf die verwegene Idee, Abtreibungen auf einem Schiff in internationalen Gewässern vorzunehmen, um den Gesetzen und den Abtreibungsgegnern zu entfliehen. Die Dokumentation Vessel berichtet eindrucksvoll über mediale, religiöse und gesellschaftliche Hindernisse, denen sich die Women On Waves stellen mussten, aber auch über das Aufkommen eines Untergrundnetzwerks, das den Beginn einer globalen Bewegung andeutet.

Filmplakat Vessel

Filmplakat Vessel

 

Zur Filmreihe:

Vessel wird im Zuge der queerfeministischen Filmreihe des Frauenforschungszentrums (FFBIZ) ausgestrahlt. Die Aufgabe des Instituts ist die Sammlung von Materialien zur Frauen- und Geschlechtergeschichte. Neben der Archivierung geschichtlicher Fundstücke dokumentiert es aktuelle Aktionen und Kampagnen wie #aufschrei und „Slutwalks“ und die damit einhergehenden Diskussionen in queer- und feministischen Online-Medien.

 

Bis zum 6. Mai  findet die queerfeministische Filmreihe immer Mittwochs statt – wo und wann findet ihr auf der Internetseite des FFBIZ.

 

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