von am 23. Juni 2017

Die Spreeprinzessin, das Musikschiff der „48 Stunden Neukölln“ (Foto: Martin Steffens)

Ein Schiff, ein Kellerlabyrinth, ein Parkdeck, eine Friedhofskapelle – und eine Freitreppe: Es gibt viele spannende Orte zu entdecken bei „48 Stunden Neukölln“. Wir haben fünf Highlights für euch.

„Dancing Shadows“
Keine „48 Stunden Neukölln“ mehr ohne Musikschiff. Am Samstag und Sonntag legt die „Spreeprinzessin“ der Reederei Riedel stündlich vom Anleger Wildenbruchbrücke am Neuköllner Schifffahrtskanal ab. Für den Sound sorgen sechs Berliner Bands und Künstler*innen aus sechs verschiedenen Ländern: von Singer/Songwriter über Folk bis hin zu Electropop, Dance und Electronics. Darunter Apples in Space um Julie Mehlum und Phil Haussmann und die australische Band „Ducks!“.

Spreeprinzessin, Weigandufer, Schiffsanleger Wildenbruchbrücke

Apples in Space ist eine Band, die ein Konzert auf dem Musikschiff geben werden (Foto: Isa Zappe, Philine Barbe)

„Out of the Dark“
Tief, tiefer am tiefsten: Im vierten Untergeschoss der Kindl-Brauerei ist die Gruppenausstellung „Out of the Dark“ zu sehen. Sechs künstlerische Positionen widmen sich in den Tubes des ehemaligen Lagerkellers mit zum Teil kinetischen Licht- und Soundinstallationen. Zugang ist allerdings nur für Erwachsene im Rahmen einer Führung – am besten mit festem Schuhwerk!

Kindl-Brauerei, Werbellinstr. 50, Eingang Kartbahn auf dem Gelände der ehem. Kindl-Brauerei

Installationsansicht von „Ghost Rider“ von Eggert/Ricklefs, zu sehen in der Ausstellung „Out of the Dark“ in den Kellern der ehemaligen Kind-Brauerei (Foto: Eggert/Ricklefs)

„Into the Light“
Ganz weit oben: In der Ausstellung „Into the Light“ im fünften Obergeschoss des Parkhauses an der Ganghoferstraße 12 werden Werke von 48 Künstler*innen gezeigt, die das Festivalthema „Schatten“ aufgreifen – und dekonstruieren. Darunter Bildende Kunst, Performance und Urban Art. Hier findet am Freitag ab 19 Uhr auch die Eröffnung von „48 Stunden Neukölln“ statt.

Parkhaus, Ganghoferstraße 12

„Schatten der Vergangenheit“
Um die Ausstellung „Schatten der Vergangenheit“ zu sehen, steigt man in der Friedhofskapelle von St. Thomas in die düstere Enge des Eiskellers hinab. Da trifft man auf eine Bodenrinne, gefüllt mit Bruchstücken alter Grabsteine, Grabmalkunst, Lichtkegel von Taschenlampen und Tänzerinnen, die den Raum erkunden.

St. Thomas Friedhof, Herrmannstr. 180

Barbara Duisberg stellt auf dem auf dem St. Thomas Friedhof aus (Foto: Barbara Duisberg)

„48 Tunten Neukölln“
Das SchwuZ feiert am Freitag, ab 23 Uhr sein 40. Jubiläum mit „48 Tunten Neukölln“ und einer Wette, und die lautet: Berlin schafft es nicht, in der Nacht zum 24. Juni bis zwei Uhr 480 Tunten im Fummel zu versammeln. Wenn es doch gelingt, werden 48 SchwuZ-Mitarbeiter*innen auf der Freitreppe des Neuköllner Rathauses „Atemlos durch die Nacht“ singen und Spenden für eine Seniorenwohnanlage sammeln.

SchwuZ, Rollbergstraße 26, später: Freitreppe des Neuköllner Rathauses

Das Kunstfestival „48 Stunden Neukölln“ findet vom 23. bis 25. Juni an vielen verschiedenen Orten im Bezirk statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Schatten“. neukoellner.net ist Medienpartner.

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