von am 15. Juni 2012

Nicht ganz so paradiesische Konsumobjekte im arm & sexy.

REU-37: Im arm & sexy in der Reuterstraße gibt es neben Vintage-Möbeln eine Kollage von nicht ganz so paradiesischem Ausmaß.

Claudia Simon, Besitzerin des arm & sexy in der Reuterstraße, hat das Festivalmotto „Endstation Paradies“ zum Anlass genommen und sich in Neukölln auf die Suche begeben. Gefunden hat sie Dienstleistungsbetriebe, die das paradiesische in ihrem Namen tragen. Das Ergebnis ist eine Kollage aus Konsumobjekten: eine Zigarettenschachtel aus dem „Café Paradiso“, einen Perser-Teppich aus dem „Teppich-Paradies“, eine Broschüre aus dem Reisebüro „Sun-Travel-Paradiso“, Ohrringe aus dem „Goldparadies“ und Reinigungscremé von „Paradise-Nails“. Im Zentrum thront eine Wasserschale aus ihrem Laden – dem „vintage Paradies“, wie sie ihr Geschäft auch bezeichnet – wo sie Möbel und Accessoires aus den 20er und 30er Jahren vertreibt. Zu ihrer Installation sagt sie nüchtern: „Was ich sehe ist Konsum. Nichts weiter.“ Und nicht nur für Claudia Simon ist der Konsum, frei nach Baudelaire, eine einfache Droge. Nichts weiter!

arm & sexy, Reuterstraße 63, infopoint

 

Ein Kommentar:

  • z sagt:

    arm aber sexy…sowas lassen sich och nur snobs einfallen.
    …paradies neukölln….vor 10jahren wars für die meisten ein albtraum….aber jetzt sind ja genügend neu-neuköllner da…die arm aussehen,aber eher locker die miete zahlen können und wenn nicht hilft mama&papa.
    aber jetzt meckern se das noch reichere kommen die neukölln aufeinmal noch geiler finden.
    die gute von „arm aber sexy“ ist selbst dran schuld das es teurer wird….dank ihr

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