von am 16. Juni 2013

 Ein Projekt über Mexiko zwischen Phantasie und Realität wurde versprochen. Gezeigt wurden ein paar ziemlich gute Comicseiten.

„The poor lonesome gringo and other travellers‘ stories“ in der kleinen Galerie La Placette ist genau das, was der Name verspricht. Nicht viel. Mehr Name als Inhalt. Es ist eines dieser Exponate, die man als nicht-kunstaffiner Mensch mit großen Augen betrachtet und denkt: Das war es jetzt?

Zwei Freunde, einer in echt in Mexiko, der andere in Gedanken, tauschen sich in dem Projekt über die Reise aus. Reale Erlebnisse vermischen sich mit der Phantasie. So verspricht es die Beschreibung. Am Ende stehen vier Seiten Comic, drei Fotos und ein kleines, collageartig gehaltenes Tagebuch der Reise. Jetzt ist prinzipiell nichts dagegen einzuwenden, dass Menschen uns mit ihrem Privatleben belästigen. Manchmal kann das richtig spannend sein. Im konkreten Fall sind die Comicseiten ziemlich gut.

Aber warum in einer Galerie? Gibt es für sowas nicht Blogs?

La Placette (PAS-27), Herrnhuter Weg 17: So 14-18

Die Fotos dieses Artikels wurden mit der Olympus OM-D E-M5 erstellt, mit freundlicher Unterstützung von

 

2 Kommentare:

  • Lanfeust sagt:

    Und warum sollten Comicseiten in einer Galerie nicht sein ?
    Der link ist falsch… http://www.placette.de/

  • Mandelaz sagt:

    Es erstaunt mich, dass ihre Journalist nur auf ein Teil dieser Ausstellung (das Comicprojekt „The poor lonesome gringo“) geschrieben hat und der Arbeit von die 6 anderen Künstlern („and other travellers‘ stories“ – Illustrationen, Mexikanisch-kulinarische Installation und Fotografie von Künstlern aus Mexiko, Spanien, der Schweiz, Frankreich und Deutschland) einfach ignoriert hat. „Mehr Name als Inhalt“ schreibt der Journalist. Ist es ein Witz?

    (Ja, es gab auch Fotografie. „Aber warum in einer Galerie? Gibt es für sowas nicht Flickr oder Instagram?“)

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