von am 7. August 2011

Daniela und Ben Spector sind musikalische Einwanderer. Statt einer sicheren Karriere in der Heimat ging das Paar nach Neukölln und ist seitdem auf der Suche nach kleinen Bühnen und großer Inspiration.

Erst vor etwa drei Monaten sind Daniela und Ben Spector nach Berlin gezogen. Trotz eines viel versprechenden Karrierestarts in der Heimat Tel-Aviv haben die beiden Musiker Israel verlassen, um für eine Weile in Neukölln zu leben. Es ist die Herausforderung des Neubeginns, der die beiden antreibt. Um mit ihrer Musik – einer Mischung aus Folk und elektronischen Klängen – die Herzen der Hauptstädter zu erobern, haben sie dutzende Kneipen und Bars kontaktiert. Auf der Suche nach kleinen Bühnen für ihre Auftritte sind sie dann unter anderem auf Marc van der Kamp gestoßen, den Besitzer des SOWIESO in der Weisestraße.

Es geht sehr ruhig zu an diesem Abend im Sowieso. Die Spectors haben eine Auswahl an balladenhaften Stücken im Repertoire, aber auch ein paar schnelle Songs, deren elektronisch-rhythmische Klänge zum Tanzen animieren. Letztere sind vor allem auf dem aktuellen Album „Love is“ zu finden. Support bekommt das Paar aus Tel Aviv von Shirly Kones, die ihre hebräischen Folk-Songs zum Besten gibt. Später werden Daniela und Ben Spector für zwei Lieder vom Kontrabassisten Ofri Ivzori unterstützt, der den Balladen noch mehr Fülle verleiht.

Nach dem Auftritt im Sowieso haben die beiden Israelis bereits jetzt zahlreiche Termine in Berlin und dem Rest Deutschlands, an denen sich die Möglichkeit bietet die Spectors auch außerhalb ihrer neuen Wahlheimat Neukölln live zu sehen. Unter anderem beim Torstraße-Festival und der Berlin International Musik Week.

 

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