von am 15. Juni 2013

Wenn man zwei Stunden zuvor bei einem vietnamesischen Verein war, wo Hippies kaffeeschlürfende Bio-Deutsche mittels estnische Melodien auf dem Dudelsack zum Tanzen animieren wollten, ist das, was danach kommt, stimmungsmäßig nicht mit einem allzu großen Erbe belegt. Und doch: Die Party im Deutsch-Arabischen Zentrum in der Uthmannstraße rockt auch ohne den Vergleich.

1001 Nacht. Die Musik dröhnt laut aus den Boxen, es gibt ein kleines Beduinenzelt. Die Herren trinken Tee, es wird getanzt, Kinder laufen herum und schreien sich gegenseitig an. Spaß! Es gibt einen Stand mit Prospekten zu den teilweise sehr spannenden Aktivitäten des Zentrums, ansonsten wird nicht viel Aufhebens um Selbstdarstellung gemacht. In der Ecke brutzelt ein Grill, an dem Köfte und kleine Teigfladen mit Hackfleischbelag angeboten werden. Warm, lecker und ganz ohne Warten. Das Erlernen der Teezeremonie, das im Programm angekündigt war, hat wohl wann anders stattgefunden. Egal.

Ohne ersichtlichen Grund füllt und leert sich die Tanzfläche immer wieder. Kinder, Frauen, Männer. Sie fassen sich bei den Händen und haben Spaß. Ein älterer Herr läuft herum und filmt das Ganze mit seinem Smartphone. So geht das!

1001 Nacht, Deutsch-Arabisches Zentrum (PAS-29), Uthmannstraße 23, Sa bis 19 Uhr, So 15-19 Uhr

 

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