von am 15. Juni 2012

Heute startet das Kunst- und Kulturfestival 48 Stunden Neukölln. Und weil in den unendlichen Weiten des Angebots von über 600 Veranstaltungen schnell der Überblick verloren geht, haben wir vorab acht sehenswerte Appetithäppchen zusammengestellt.

FLU-17: Alles sieht irgendwie besser aus, wenn es verchromt wird! Das dachten sich die drei Architekten von SPAR*K und bastelten aus tausenden alten CDs eine organische Skulptur, die in leuchtenden Dialog mit einer Lichtinstallation treten wird.
Boddinstraße 8

FLU-18: Wie Papier und Stift um Raum tanzen können, das zeigen Euch Anna Kubelik und Sabine Ammer in der Kunstfiliale Flughafenkiez. Die beiden Künsterlinnen haben eine Skulptur der vierten Dimension geschaffen, die man unbedingt einmal betreten sollte (und fliegen!)
Boddinstraße 8

RIC-14: Schon mal im PARADIES angekommen? Oder willst du lieber gleich wieder weg? FAKK installiert den PARADIES BAHN HOF EDEN auf dem Richardplatz. Alle Besucher sind eingeladen dort anzukommen um festzustellen, ob sie bleiben wollen.
Richardplatz 6

PAS-17: Jeden Tag gehen wir daran vorbei, aber selten denken wir darüber nach: Stadtmobiliar, etwa in Form von Bushaltestellen, Mülleimern und Straßenlaternen. Architektur-Studenten der TU wollen mit Hilfe von Performances, Installationen und Fotografie im Studio Baustelle Stadtmöbel aus ihrem Schattendasein befreien.
Berthelsdorfer Straße 11

PAS-19: Für 48 Stunden wird Ida Nowhere zum kafkaesken Ein-, Aus- und Wutbürgerungsamt. Antragsteller/innen in der Demokratischen Republik Nowhere können in den Staatsdienst übernommen, oder in stattlich geförderten Maßnahmen eingegliedert werden. An verschiedenen Stationen können die Besucher ihr Talent im Umgang mit Amtsschimmeln und Behördengammlern unter Beweis stellen und zeigen, was eine Harke ist.
Donaustraße 79

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

REU-44: In der Musenstube werden Nackedeis & Paradeiser geboten. Den Auftakt macht eine Ausstellung, bei der illustrierte und fotografierte, paradiesisch-nackte Körperlichkeiten die Wände schmücken. Ab 23:30 Uhr kann sich das Publikum dem blutjungen Jaja-Verlags-Werk „Fledermaus Ahoi!“ samt tierisch vampirischen Geschichten hingeben. Am Samstag betritt man die Stube besser mit Skizzenblock und Bleistift. Um 20 Uhr fällt der Startschuss zum Akt-Performance-Zeichnen – Eva zieht aus dem klassischen Paradies aus und macht sich auf die Suche nach ihrem eigenen.
Tellstraße 2

SCHI-25: Nicht das Cello im Haus sondern das Haus als Cello, dieses ungewöhnliche Hörerlebnis gibt es Freitag und Samstag in der Wartestraße 49 zu bestaunen. Die Bewohner spannen hierfür unterschiedlich lange Saiten im Innenraum des Hausflurs. Die längste Saite wird sich über alle fünf Etagen ziehen. So wird das Treppenhaus zum Resonanzraum und das Haus selbst zum Instrument, das es zu bespielen gilt.
Warthestraße 49

KÖ-08: Wenn das sechsköpfige Ensemble “Klezmorim Sennomaj” antritt, um im Körnerpark jiddische und ladinische Volkslieder darzubieten, dann ist das schon ein besonderes Klangerlebnis. Das ganze wird noch schöner umsonst und draußen in der schönsten Parkanlage der Hauptstadt.
Schierker Straße 8

Tag der offenen Tür: Wir freuen uns über Besuch im Redaktionsbüro im Café Myxa!

REU: Zu guter Letzt gibt es einen Hinweis in eigener Sache: neukoellner.net ist exklusiver Medienpartner des Festivals und berichtet live und direkt aus dem Café Myxa in der Lenaustraße. Wer uns sagen will, was rockt, was floppt und warum 48h Neukölln das ist, was es ist, der kommt einfach vorbei und hält mit uns im offenen Redaktionsbüro einen kleinen Plausch.
Lenaustraße 22

Alle weiteren Infos zum Festival gibt es im digitalen Programmheft, das ihr hier findet. 

 

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