von am 8. März 2012

Ein Traum in hellblau: selten passt sich ein Cordmuster so schön in die Fliesenkulisse der dahinterliegenden Hauswand ein. Trotzdem ist diese Szenerie kein Einzelfall: Sofas, Computer, Eckbänke, Fernseher… überall abgestellte Gegenstände, die die Straßen Neuköllns zu unser aller Wohnzimmer machen.

Der Schockwellenreiter Jörg Kantel und Gabriele Kantel präsentieren in „Wohnsitz Neukölln“ eine stetig wachsende Sammlung von Fundstücken, für die sich die Wendung „Ist das Kunst oder kann das weg“ geradezu aufdrängt. Denn selten passt sich eine alte Kloschüssel so perfekt in die Umgebung ein, dass man das Gefühl hat, das soll so. Empfehlung des Hauses: einfach mal setzen und genießen.

Eine kleine Auswahl unserer Lieblingswohnsitze:

Die Fotos erscheinen auf dem Schockwellenreiter und sind in der dazugehörigen Flickr-Sammlung „Wohnsitz Neukölln“ zu finden.

 

3 Kommentare:

  • Katrin sagt:

    sehr dekorativ sind auch die beiden riesengroßen „poppenden“ Sofas am Weigandufer in der Nähe der Weidenbruchstraße 🙂

  • Tatsächlich gibt es auf den Straßen in Neukölln viele abgestellte Gegenstände. Vieles passt gut rein, kann von anderen noch verwendet werden oder es ist einfach nur Müll. Ich sehe es gerne kreativ und lasse mich täglich gerne wieder überraschen was man findet, aber es kann auch zu einem wirklichen Müllproblem werden.

  • […] Neuköllns als Medienstandort, allerlei Sitzgelegenheiten laden hier und dort zum Verweilen ein, im Wohnzimmer Neukölln. Und kürzlich bemerkte ein Freund das Phänomen des vereinsamten, liegen gebliebenen Schuhs, das […]