von am 28. Juli 2013

Sommerbad Neukölln (Columbiabad)

Es ist Hochsommer, die Stadt liegt unter einer Hitzeglocke, die Nächte sind lang. Die urbane Form der Abkühlung heißt Freibad und davon gibt es eine ganze Menge in Berlin. Je höher die Temperaturen klettern, desto beliebter werden sie.

Schön zu beobachten ist dieses Phänomen auch im Columbiabad, oder wie es offiziell heißt, im Sommerbad Neukölln. Kurz nach Toresöffnung liegt über dem Bad zwischen Hasenheide und Tempelhofer Feld eine idyllische Trägheit, Hobbyschwimmer ziehen ihre Runden, die ersten Sonnenanbeter suchen sich ihr Plätzchen auf dem weitläufigen Grün. Bis etwa halb zehn. Dann schwillt die Schlange vor dem Eingang auf Länge der Wasserrutsche an. Die Liegewiesen füllen sich und manchmal wird es selbst im Wasser eng. Wer sich nicht benimmt, wird vom Bademeister-Team per Megaphon an die Spielregeln erinnert. Klingt laut? Ist es! Es ist das Gegenteil der trägen, semi-einsamen Frühmorgens-Atmosphäre und irgendwie auch sehr lustig, jedenfalls wenn man die Handtuchnähe mit unterschiedlichsten Menschen unterschiedlichsten Alters und Freundlichkeitsgrades sucht.

Im südlichen Neukölln gibt es eigentlich ein weiteres Freibad, das Kombibad Gropiusstadt, es hat leider bis Anfang 2014 geschlossen.

Sommerbad Neukölln
Columbiadamm 160-190, Tel. 627 88 30, U-Bhf. Boddinstraße, Bus 104
Öffnungszeiten: bis 01.09.2013, tägl. 8-20 Uhr, Eintritt: 4,50/ermäßigt 2,80 Euro

Straßenspaziergang Numero 12:

Morgenstund

Sommerbad Neukölln (Columbiabad)

 

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Delphin Alarm

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Morgenidylle

Sommerbad Neukölln (Columbiabad)

 

Beobachterposten

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Verboten?

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Hart am Tuch

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Schwimmvogel

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