von am 23. April 2011

Schön ist es in Britz. Wo man hinschaut, sind die Vorgärten gepflegt und geschmückt. Doch selbst hier ist man vor den Unachtsamkeiten mancher Bewohner nicht gefeit.

Auch das ist Neukölln. Britz, um genauer zu sein. Viel grün und viel Garten. Vogelgezwitscher und Blütenduft. Eine typisches Vorstadtidyll inmitten des „Problembezirks“. Doch der Schein trügt ein wenig, denn auch hier gibt es kein Entrinnen vor den Tücken des Alltags.

„Sehr geehrte Siedlerinnen, sehr geehrte Siedler“, heißt in einem Informationsschreiben von Stadt und Land in einem Glaskasten am Wegesrand.

„Am 06.08.2010 fand die jährliche Begehung Ihrer Kleinsiedlung Britz (…) statt.

Teilweise musste ein mangelhafter Zustand der Randstreifen festgestellt werden. Wir bitten Sie, die Beseitigung des Wildwuchses vorzunehmen und künftig dafür zu sorgen, dass die Pflege der Randstreifen beständig ausgeführt wird. Anpflanzungen dürfen nicht in den Straßenbereich ragen.

Des Weiteren ist darauf zu achten, dass bei unmittelbar an der Grundstücksgrenze stehenden Bäumen und Sträuchern, deren Zweige und Äste in den Straßenbereich ragen, das Lichtraumprofil mit einer Höhe von 4,50 m eingehalten wird.“

Da kann man sich ja schon fast über Hundescheiße freuen, wenn man sich nicht mit Lichtraumprofilen und Randstreifen auseinander setzen muss. In diesem Sinne: Frohe Ostern.

 

Ein Kommentar:

  • […] Bereits vergangenes Jahr zog es uns bei den ersten warmen Sonnenstrahlen in den Neuköllner Ortsteil Britz, das ein regelrechtes Ostermekka zu sein scheint. In ihrer vollen Pracht zeigen sich dieses Mal die zahlreichen Büsche und Bäume entlang der Alleen und in den Vorgärten noch nicht, dafür liegt aber der unverwechselbare Duft gebrannter Mandeln und gegrillter Bratwurst in der Luft. Die 58. Britzer Baumblüte kündigt sich schon von Weitem an und am Eingang grüßt der angeblich größte Osterhase der Welt – dass er wirklich 8,50 hoch ist, bezweifeln wir aber. […]

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